Gummitricks

Klebriges Gummi ist nicht nur eine Frage der Gummimischung, sondern des richtigen Umgangs mit der Ausrüstung. Nicht nur am Fels hat man mit dreckigen Schuhsohlen zu kämpfen. Bei immer seltener werdenden Besuchen in der Boulderwelt stelle ich immer wieder mit erschrecken fest, dass die Matten unter mm dicker Chalck Schicht verschwinden und das Gummi extrem rutschig machen.

Im folgenden Video demonstriert der Altmeister eindrucksvoll ein Paar gute alte Tricks zum Thema nie wieder abrutschen.

ne kurze Zusammenfassung in DEU:

– Teppich ist besser als nichts

– Spucke ist der Hammer

– Wenn alles nichts hilft raus mit der Feile!

Zum Thema Fels:

Kochel Wiesenwand 04.05.2012

Es sind Tiere auf der Weide. Es ist kein Klettern und Bouldern im gesamten Bereich rechts der Keltenwand möglich. Bitte haltet euch an die Regeln und lasst die Pferde in Ruhe grasen 😉

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Neue Boreal Kletterschuhe

Video check lohnt sich immer wieder!

hooks können kommenIm unten stehenden Video kann man zum einen den legendären Yuju Hirayama im super interessanten Interview sehen, zum anderen ein (wie es mir scheint) neues Boreal Model bewundern. Ich mutmaße, dass dieses Prototyp Teil der Nachfolger vom Mutant ist. Ganz markant ist der Stark gummierte Spann. Alles in einem sieht es nach dem neuen Boulderschuh für alle Hook Gelegenheiten aus!

Bin ganz gespannt, ob wir dieses Gerät bei der diesjärigen Outdoor zu sehen bekommen!!!???

Ach ja die Felsen in Chile schauen auch gut aus 🙂

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Neuigkeiten

Nach langer gut Wetter bedingten Schreibabstinenz habe ich nun zwei Dinge „vollendet„, die schon seit langem einen Projektstatus gefristet haben.

Auflistung

Zum einen habe ich die Seite Fussform und Passform um eine Tabellenübersicht, aus der hervorgeht welcher Kletterschuh welchem Fuß passt / passen könnte. In die Übersicht kamen alle mir bekannte Modelle, diese ist noch lange nicht vollständig, aber dennoch ein gutes Gerüst für eine grobe Orientierung.

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Durchblick im Kletterschuhwortschatz

Zum anderem existiert jetzt ein KletterschuhGlossar. Dort sind einige Begriffe erklärt die immer wieder in den Testberichten dieser Seite auftauchen und für den einen oder anderen nicht ganz so verständlich oder gar selbstverständlich sind.

Beide Beiträge sind flexibler Natur. Solltet ihr beim Lesen also Fehler, Unstimmigkeiten oder euren Erfahrungen Widersprechendes findet, dann macht einfach vom Kommentar Werkzeug gebrauch und ich werde die Inhalte entsprechend anpassen.

Guten Rutsch und weiterhin viel Spaß beim Klettern

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Bouldern mit Familie

Name ist Programm

Klettern mit Familie ist eine feine Sache. Man ist zusammen in der Natur, geniesst die Sonne, reißt ein Projekt nach dem anderem und in der Pause spielt man in der schönen Wiese am Wandfuss mit dem Nachwuchs.

Die Realität sieht meistens anders aus. Selbst wenn die Sonne an dem Tag X scheint, hat man als ein einzelnes Paar mit Kindern keine Chance beim Routenklettern. Wenn die Elternseilschaft gerade am agieren ist, veranstalten die kleinen Kinder alles Mögliche, wovon man sie tunlichst abhalten müsste…doch man kann nicht, weil man gerade am 2 Hacken rumbouldert…  Also fällt das abhacken von Projekten flach, genauso wie das Abspulen von leichteren Wegen. Auch die idyllische Wiese am Wandfuss ist doch oft ein staubiger oder glitschiger Hang, an dem man eher die Kinder vor Absturz bewahren muss.

Besser geht der Abstieg nicht

Also geht man Bouldern. Deutschland ist nur leider nicht Fontainebleau, so dass kinderfreundliche Spots rar, zum Teil überfüllt und irgendwann zich mal besucht (und so nicht mehr so spannend) sind. Wenn das Wetter und/oder die Zeit nicht so mitspielen, dann bleibt bei aller Liebe zur Natur nur die Halle übrig. In meiner Zeit als Kletterer habe ich viele Hallen besucht. In den meisten Kletter-/Boulderhallen gehören die Kinderbereiche mittlerweile zur Grundausstattung. Die Güte dieser Kinderplätze variiert von einer spärlichen Kinderkletterwand bis hin zur ganzen Kinderwelten.

Thema "Burg" wurde sehr ansehnlich umgesetzt

Als die Boulderwelt in München aufmachte, waren wir als Familie begeistert über die Piraten- und die Burgwelt dieser Boulderhalle. Viel Platz, Sitzmöglichkeiten für die Eltern und einige Bewegungsmöglichkeiten für die kleinen. Die Wandmalereien waren zwar nicht perfekt, trugen aber zu einer gelungenen kindergerechten Atmosphäre.

nicht unbedingt groß aber gut durchdacht...

Doch so groß die „Weltgrößte Boulderhalle“ auch sein mag, mein persönlicher Favorit ist Cafe Kraft in Nürnberg. Diese im Verhältnis zur Boulderwelt  „kleine“ Halle ist für uns die „familienfreundlichste“ Halle Deutschalnds. Wieso?

Ganz einfach.

  • Man fühlt sich einfach wohl.
  • Kinder haben eine kleine Kletterwelt nur für sich. Mit Rutsche, Feuerwehrstange, Tunneln, Treppen usw.
  • Die graphische Gestaltung ist zwar relativ simpel aber optisch einfach ansprechend und irgendwie hübsch.
  • Für alle Kinder die keine Lust mehr auf das Klettern haben, oder schlicht und einfach noch zu klein sind, gibt es etliche Kisten mit Spielzeug, Büchern, Spielen. Dieses „Extra“ ist meiner Erfahrung nach einzigartig. Die Qualität der Spielzeuge und Bücher ist super, so dass man einfach gerne seine Kinder mit diesen Sachen beschäftigt und sich selber am Spielen mit den Kleinen erfreut.

    Die Zwerge kommen hier nicht nur beim Klettern auf ihre Kosten

An dieser Stelle ein Kompliment an die Fam. Huch die hier bei der Gestaltung offensichtlich ihre Kreativität mit den gemachten Erfahrungen gepaart hat. Das Ergebnis ist wirklich super gelungen.

Diese Bücher machen sogar Erwachsenen Spaß

Natürlich ist meine Bewertung absolut subjektiv. Ich habe leider noch nicht alle Kletterhallen in Deutschland besucht. Fakt ist nur, dass ich mit meiner Familie immer wieder gerne zum klettern in den Cafe Kraft gehe und bei einem regengeplagten Aufenthalt in Franken nicht lange überlegen muss, was denn die Alternative zum Fels wäre.

Vom Schaukelpferd bis zur Küche - alle werden fündig...

Obwohl ich hier Gefahr laufe diesen Artikel zur Werbung werden zu lassen, kann ich für mich (als nichts dafür bekommender) beim Betrachten der Bilder immer wieder feststellen, dass es eine wirklich tolle Location ist!

Die Details machen einen großen Teil des Flairs aus

Im Gegensatz zu einigen anderen "Wickelräumen" haben wir ein sauberes und ordentliches Plätzchen vorgefunden

Andere Erfahrungen gemacht?!

Teile es als Kommentar dem Rest der Leser mit!

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Neue Kletterschuhe 2012

Kletterschuh-Neuheiten Outdoor 2011

Vier Stunden im Auto, Millionen Laufmillimeter und Tausende von Stehsekunden liegen am heutigen Tag hinter mir. Die Mission Kletterschuhe 2012 Check ist abgeschlossen. Im Nachhinein war weniger dabei, als ich gehofft, erwartet hätte – dennoch hat sich der Aufwand eines Besuchs der Outdoor 2011 in Friedrichshafen gelohnt.

Viele Hallen, viele Aussteller, viele Produkte verlangen VIEL Zeit

Was gab es also neues? Insgesamt waren einige Innovationen für Kletterer am Start, da es zum Teil ja schon Infos gibt und demnächst sicher welche kommen werden – konzentriere ich mich in diesem kurzen Bericht auf die Kletterschuhe. Dabei werde ich mich auf die für mich lohnenswerten Patschen beschränken, da ich alles was unter meinem „Qualitätsstandart“ lag nicht genauer angeschaut hatte.

Da die Namhaften Hersteller nicht viel neues an den Start gebracht haben wird es auch ein kurzer „Report“ für alle Neugierigen.

Scarpa

…lief mir als erster über den Weg. Wahnsinn – kein geringerer als Heinz Mariacher persönlich erklärte mir die Neuheit aus dem Hause Scarpa – den „Boostic“. Ganz abgesehen davon, dass das „Fachsimpeln“ mit dem Meister mich total geflasht hat, war ich vom Schuh genau so beeindruckt wie von dieser Begegnung.

Bunter Hund - diese Weiterentwicklung des Boosters

Boostic baut auf dem Liesten vom Booster auf und mischt Elemente des Instincts oder Feroces dazu. Die Sohle ist durchgehend und bestand beim Sample aus Vibram XS Edge. Der Downturn, Zehenbox und Klettverschlüße sind vom Booster die durchgehende Sohle bringt mehr Unterstützung und ermöglicht einen „klassischen“ Fersenaufbau. Sowohl vorne als auch hinten besteht der Schuh aus Lorica und zwar aus einer kuscheligen Sorte die innen für eine gemütliche Fütterung sorgt. Die Sohle des Samples war nicht mega steif. Nach Aussage des Produktmanagers von Scarpa wird Boostic noch präziser als Booster – da bin ich ja richtig gespannt. Die Zehenbox ist geräumig und etwas spitzer als beim Booster, was eine deutlichere Spitze formt – gut für Franken..!

Die Ferse ist schmal geschnitten und hat kaum Luft gehabt. Das Gummi seitlich an der Ferse ist extra weich und klebrig gestaltet (Top!). Leider ist die Ferse nicht voll gummiert. Mal schauen ob meine Anmerkung aufgenommen werden…

Die Zehenbox ist auch mit dem angesprochenen, klebrigen Gummi versehen. Dieser überdeckt auch die kritische „Lochstelle“ über dem großen Zeh und ist mit Sicherheit (100%) ein deutlicher Gewinn beim Toe-Hooken.

Die Zehengummierung ist ausgeklügelt

Die Klettverschlüße sind gegenläufig und entsprechen ansonsten den des Boosters. Der Sitz des Boostic´s war auf den ersten Blick komfortabel und passte mir (so wie auch der Booster) sehr gut. Der erschien mir „kuscheliger“ als ein neuer Booster oder Instinct in dieser Größe, was ich dem Fütterung zuschreibe.

Boostic geht wohl im Oktober in die Produktion (hab nicht verstanden ob 2011 oder 2012..?) und soll auch als Frauenversion mit weniger Volumen zu haben sein.

Die Ferse wurde deutlich gestrafft

Ich bin sehr gespannt auf dieses Modell und freue mich schon riesig darauf diese Teile auf Herz und Nieren zu testen.

(Ach ja: Optik ist hier definitiv Geschmacksache. Mir gefällt es!)

Weiteres:

  • Alle bestehenden „Linien“ (Steep, Vapor, Instinct) bleiben unverändert, so dass man seinen lieb gewonnen Patschen auch nächstes Jahr noch im Laden findet.
  • Tot gesagte leben länger – Scarpa Stix bleibt in der Linie drin. Mich freut es persönlich sehr, da ich diesen Slipper für den am meisten unterschätzten Kletterschuh der Welt halte…

La Sportiva

…trumpft diesmal nicht so richtig auf und bringt wie schon ein Jahr zuvor eine „Verbesserung“/Kreuzung der bestehenden Modelle raus. Der neue heißt Futuraund stellt eine Fusion aus Solution und Speedster.

Futura ist eigentlich Speedster in Blau

Dieses Modell soll wohl die Vorteile eines Speedster dem breiteren Publikum näher bringen, ohne die Zehen ungewohnt und unangenehm aufzustellen (soviel zu der Erklärung von La Sportiva´s Mitarbeiter). Ich quetschte mein Fuß natürlich auch hier rein. Der Schuh saß wie ein 39,5 er Speedster – also knalleng und maximal luftleer (vorne). Trotz der Wahnsinns Größe hatte ich eine Luftblase unten in der Spitze der recht schmalen Ferse. Der restliche Fuß (vorne) hat sich im Leder des Futuras schon etwas Platz verschafft. Mit diesem kompletten Aufbau aus Leder ist eine individuelle Anpassung der Passform möglich. Mir passte dieser Schuh nicht 100% auf Anhieb. Unangenehm oder extrem komisch unnatürlich war die Passform dennoch nicht.

Die Ferse ist straffer als beim Speedster

Der Schuh hat P3 und ist genauso weich wie Speedster. Den Einstiegsbereich und den Verschluss hat dieser Kletterschuh von Solution geerbt. Das Rein/Raus bzw. Auf/Zu funktioniert wirklich super – da kann man echt nicht meckern.

Die Toe-Hook Gummierung ist der Speedster Nase wie auch der Sohlenaufbau identisch, was für mich seitens La Sportiva ein logischer Schritt ist, denn diese lange Gummizunge funktioniert einfach phänomenal.

Vorspannung und Downturn zur Genüge

Alles in einem ist dieser Kletterschuh nichts „neues“. Das Leder als Hauptmaterial ist für mich schon Grund genug, um diesen Schuh auf die „Wünsch-dir-was-liste“ zu nehmen.

Jubiläum

Mythos ist seit 20 Jahren in der Senkrechten. Seit 1991 ist dieses Teil im Sortiment und ist für viele nicht weg zu denken. Um die treuen Fans zu belohnen und das runde Datum gebührend zu feiern, bringt La Sportiva eine Sonderedition raus, die (und nun kommt der Hacken) nur 1991 mal hergestellt wird.

Mythos 1991

Etwa 50 der Schwarz-Goldenen Mythos „Denkmäler“ fallen wohl auf Deutschland zu. Zu finden werden die wohl in Mitteldeutschland sein…mehr weiß ich nicht..!

Five Ten

Im Westen nichts neues… Schade aber war. Das einzige was Five Ten rausbringt ist ein Damenmodell von Coyote (Canvas) VCS. Wer diesen Schuh kennt und liebt wird sich als Dame sicher über diese Rose „Bereicherung“ mit C4 „Bereifung“ freuen.

Five Ten Team wechselt die Farbe von Blau zu Schwarz. Ansonsten bleibt alles beim alten.

Aus dem Bereich Performance/Cheating/Schmerzlinderung bringt Five Ten ein Knie Klemmer Schutz aus Mystique Gummi mit Verschluss Velcro. Das Teil sieht vernünftig aus – wieso nicht, scheint ne Marktlücke zu sein und auf alle Fälle besser als alte Volleyball Knieschoner zu missbrauchen…

Boreal

Bringt zwei (genau genommen drei) neue Modelle bereits Ende des Jahres auf den Markt. Alle drei Modelle sind durch einen markanten Downturn charakterisiert und sind mit dem neuen Zenith Rubber ausgestattet. Gleich vor ab. Das Gummi ist wahnsinnig klebrig, so dass man die Schuh an der Spitze an einander kleben kann. Bei allen drei wurde die Ferse neu gestaltet. Diese sieht hinten zwar aus wie ein Klotz, saß aber erstaunlich gut.

Die Form der Ferse ist geändert worden

Kintaro (Grün) + Kintaro Women (violett) sind zwei Formen eines Velcros. Beide sind (wie immer) aus Leder und haben eine gemütlich hohe Zehenbox, so dass man mit langen Zehen (auch die griechischenFußtypen) ohne Probleme Platz findet. Das Damen Modell soll dabei weniger Volumen und schmaleren Leisten haben. Im Bereich des Downturns ist die Zwischensohle eingeschnitten, während die Kante auf einem breiten Streifen hart gelassen worden. Nach Angaben des Herstellers soll dieses Teil zum Bouldern und Sportklettern optimal sein. Grundsätzlich fehlte mir beim Boreal immer Downturn. Nun haben die Spanier mein „Wunsch“ erhört, so dass ich einfach mal gespannt bin, wie diese Teile sich klettern lassen.

Das Damenmodell ist schmaler und schlanker

Kintaro ist ein Velcro mit einem sehr breitem Verschluss

Lynxhat im Prinzip den gleichen Sohlenaufbau (Downturn, V2 Rand [der Gummizug von der Ferse zum Randgummi] usw.) hat aber jedoch einen anderen Leisten und eine asymmetrische (im Sinne von: schräge) Schnürung. Dieser soll der perfekte Sportkletterer sein und mit der Spitze ordentlich was wegstehen können. Die vorhandene Größe passte mir von den beiden Modellen am besten und war verdammt bequem – Es geht NICHST über LEDER!

Dieser Kletterschuh hat mich positiv überrascht...

Bin quasi schon bereit Boreal in mein Herz rein zu lassen!!!

Des Weiteren bleibt die Kletterschuhpalette von Boreal bestehen.

Millet

Bringt zwei neue Kletterschuh im Performance Bereich raus. Beide haben bis auf die Verschlusssysteme von der Form her identisch ausgeschaut. Der Leisten ist eher breit, sehr bananenförmig und hat einen mittelmäßigen Downturn. Mehr bleibende Erinnerungen haben die Franzosen bei mir nicht hinterlassen. Das einzige was hängen geblieben ist war das Fotoverbot.

Andrea Boldrini

Die französische Edelkletterschuh Schmiede hatte auch einen Neuzugang zu verzeichnen. Es handelt sich um ein Old-Shool, Alpin, Riß Kletterschuh, den es momentan nur in Form von TC Pro (und bei Five Ten) auf dem Markt gibt. Der hohe Aufbau folgt klassischen Form und kombiniert Tradition mit modernen Schnürung. Diese stellt eine Kombination aus Speed (oben) und feinjustierbar (im Zehenbereich) dar.

Der neue Boldrini sorgt nun für das Wohlbefinden der Alpinisten/"Traditionalisten"

Das Randgummi kam mir glatt vor. Wahrscheinlich soll es einen schnellen Abrieb in Rissen verhindern. Evtl. handelt es sich um eine Beschichtung. Das Hauptaugenmerk liegt bei diesem Schuh wie bei allen Andrea Boldrini Produkten auf Komfort und Fußfreundliche Passform. Da ich nicht im Schuh drin war, kann ich dazu leider kein Statement abgeben. Sicher ist eins meine Erfahrungen mit dem Apache sagen mir das dieses Versprechen erfüllt wird. Was ich auch sympatisch finde ist die Tatsache, dass diese Firma in Frankreich fertigt, was bei heutigen Fernost Trend nicht selbstverständlich ist.

Evolv

Das ist Shamans neue Schwester

Zu letzt noch einige News von Evolv. Nach einem langem Gespräch mit dem BigBos und dem Chris Sharma himself über das Verbesserungspotential am Shaman erfuhr ich folgendes:

  • Shamans Randgummi wird vorne etwas fester, um ein nach vorne rausschauen bei langem großen Zeh zu verhindern.
  • Die Klettverschlüße werden auf der Oberseite aus dickerem Material gefertigt, damit sie hartem Bouldereinsatz nicht so schnell verschleißen.
  • Der mittlerer Klettverschluss wird schmaler.
  • Die innere Anziehschlaufe wird so angenäht, dass sie in Zugrichtung nicht mehr raus zu reißen ist. Was haben die Leute für Kräfte..?
  • Shaman bekommt eine Schwester mit weniger Volumen und schmalerem Leisten und „Frauen Farben“.
  • es gibt eine Sonderedition des Shamans, welche auf den Beinamen Rastahört.

    Die Farbwahl orientiert sich an Jamaica

Es kommen zwei neue Modelle auf den Markt die auf den Namen Geshido (GetShitDone) hören und in Sachen Material für Evolv ein Novum sind. Das Velcro sowie das Lace Up Modell sind nämlich aus Leder!

Geshido kommt als Lace und VCS

Ein moderater, auf dem Love Bump Prinzip aufbauender Downturn ist erfreulicher Weise auch dabei. Lediglich ist die Zehnbox nicht ganz so hoch wie beim Shaman, was entweder flacher liegende Zehen in der Box hindeutet, oder größere Schmerzen beim Einklettern mit sich bringt. Ein Praxistest wird es irgendwann zeigen. Die Leistenform und die grüne Farbe erinnern mich irgendwie an Miura Lace, bin auf jeden Fall schon gespannt was die Teile so können. 

Design ist evolv typisch stylisch

Weiteres von Evolv:

  • Der Neo-Klassiker Pontas bekommt einen dritten Klettverschluss für besseren Halt.
  • Optimus Prime bekommt auch einen dritten Velcro und einen Lace Up Bruder, damit die Kletterer mit dem überlangem zweiten Zeh noch mehr Auswahl haben.

    Optimus Prime bekommt einen Lace KlonDas beim Shaman gut ist kann bei Pontas nicht schaden - 3 Velcros

Edelrid

Typhoon women ist das auffälligste Modell von Edelrid

 bringt lediglich eine Damenversion des Thyphon raus. Beide sind aus Leder und stellen für mich eine willkommene Abwechslung zum Lorica in restlichen Modellen dar.

Blizzard ist ähnlich wie Hurricane nur mit Velcro

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Evolv Shaman

Evolv Shaman im Test

Vom Fuße des Meisters

Endlich, endlich ist er da. Evolv produziert zur Zeit wohl fleißig den neusten Chris Sharma Kletterschuh, denn die Nachfrage der Geschäfte ist groß!

In kürze wird ein vollständiger Testbericht zu diesem Kletterschuh erscheinen und zwar auf dem bär(g)zeit.blog .

Auffällige Farbe und Druckvolle Kurven zeichnen das Bild des neuen Sharma Kletterschuhs

Bis dahin kann ich alle wartenden mit folgenden Informationen aushelfen:

Dieser Kletterschuh ist von der Ausrichtung her eher wie der Solution von La Sportiva, wobei die Kantenfestigkeit eher Richtung von Miura VS oder evtl. Katana geht. Wenn ich diesen Kletterschuh mit nur einem anderen Modell vergleichen müsste, dann würde ich  Scarpa Booster als Referenz angeben. Er hat in etwa gleiche Eigenschaften beim Treten, wobei sich beide Kletterschuhe definitiv anders klettern lassen.

Beim Hooken und Toehooken kann er dem Solution definitiv das Wasser reichen. Die Performance in diesem Bereich ist wirklich hervorragend.

Downturn, Vorspannung, viel Gummi – so gehört es sich!

Anders sieht es beim Komfort aus, während die italienischen Kletterschuhe (siehe oben) wahre Fussschmeichler sind, ist der Shaman eben ein Evolv und in etwa gleich komfortabel wie der Pontas. Die Zehenbox ist eine der härteren Sorte und bei weitem nicht so kuschelig wie die neueren La Sportiva Zehenkammern.

Die Passform ist eher weniger was für schmale, dünne Füße. Shaman bietet einigen Volumen und passt (denke ich..!) am besten den breiteren Füßen jeglicher Zehenformen.

Evolv Shaman fällt 0,5 UK Größe kleiner aus als Pontas und vergleichbare Evolv Modelle. Ich habe eine 8,5 UK und könnte keine 8UK tragen (Größenvergleich). Er scheint aber nachzugeben, wie viel wird sich noch zeigen. All zuviel kann es nicht sein, denn das Obermaterial ist aus bewährten Synthetik…

Der Leisten ist eher auf normale bis breit Füße ausgerichtet

Mein erster Eindruck nach wenigen Malen Bouldern in der Halle, ist überwiegend positiv. Ein Allrounder in dem Sinne ist Shaman nicht, ein durchdachter und an den Fuss angepasster Performance Kletterschuh ist er jedoch alle mal und verdient es auf jeden Fall auch von nicht Evolv Fans ausprobiert zu werden.

Weitere Informationen:

Evolv Shaman Review (engl.)

[vimeo 25022144]

Der Meister selbst spricht über sein eigenes Werk – SUPER!

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Five Ten Arrowhead

Five Ten Anasazi Arrowhead Hands on Diesen Schuh hielt ich glücklicherweise bereits 2010 als Demo-Modell in den Händen. Damals konnte ich ihn auch in der vorhandenen Größe 8 UK kurz anprobieren. Der erste Eindruck ist ja meistens der richtige/wichtige. Und … Weiterlesen

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Kletterführer München Rockt!

Rezession Kletterführer München Rockt!

Jackpot

Die Vorgeschichte

So schaut er aus der NEUE

Als ich im Raum München das Klettern am Fels anfing besorgte ich mir den Soft Rock Kletterführer und klapperte die dort beschriebenen Gebiete ab. Doch die Klettergebiete gingen bald aus oder wurden uninteressant ich suchte Neues. Da zu dieser Zeit die Kletterführer Alpenvorland/Oberbayern und selbst „Out of Rosenheim“ vergriffen waren orientierte ich mich nach Kochel und weiter Richtung Tirol.

In Kochel blieb ich dann hängen und freute mich umso mehr, als ich den neuen Kletterführer Kochel in den Händen hielt.

Spaßeshalber löste ich das Kreuzworträtsel und schickte die Lösung an Panico Verlag. Da ich nie bei solchen Sachen gewinne rechnete ich mit NICHTS.

Umso größer war meine Überraschung als ich den neuen Kletterführer zu Münchener „Umgebung“ bekam.

Mein Eindruck von diesem Werk soll allen Interessenten an dieser Stelle wertungsfreie Informationen liefern und einstimmen.

Gesamtaufmachung – Absicht

Wertvolle Infos

Der Panico Führer ist ein richtiges Meisterwerk im Vergleich zum Soft Rock Heftchen – soviel steht fest. Dafür zahlt man auch etwas mehr (was ich Glück sei Dank nicht tun musste). Das Buch wirkt sehr schick und edel. Gleichzeitig ist das Cover robust genug um die üblichen Strapazen Im Rucksack am Wandfuss und überall anders ne ganze Weile geduldig zu ertragen. Die Einheitliche Form der Kletterführer von Panico finde ich sehr gut und komme mit dem Aufbau dieser „Standardwerken“ ebenso zu recht.

Übersichten und Skizzen sind super!

Absicht der Autoren und des Panico Chefs war es einen Übersichtsführer für München zu kreieren und damit die Lücke im Programm zu füllen. Die Zielgruppe sind meiner persönlichen Meinung nach die  „Neuankömmlinge“ in der Münchener Kletterszene und nicht zuletzt Hallenkletterer die den Sprung an den Fels wagen wollen.

Aufbau – Inhalte

Topo als Foto - mit allen Vor und Nachteilen

Dieser Kletterführer besteht aus zwei Teilen: Beschreibung der Klettergärten (Konstein, Berg, Oberammergau, Kochel, Bad Heilbronn, Brauneck, Ross und Buchstein) sowie der Auflistung und Vorstellung der künstlichen Kletteranlagen (Klettern&Bouldern) in und rund um Hauptstadt Bayerns. „München Rockt!“ ist dabei genau so klar und übersichtlich aufgebaut wie alle anderen Panico Werke. Man findet sich sehr schnell zurecht und findet Zufahrt- und Zustiegsinformationen auf Anhieb. Da ich die meisten Gebiete kenne, erscheinen mir die Beschreibungen und die Skizzen schlüssig und mehr als ausreichend um alles zu finden.

Im Einleitungsteil finden die „Felsneulinge“ Informationen zum Klettern „draußen“ sowie die wichtigsten Sicherheits- und Ethikhinweisen.

Was ich persönlich ist das Behandeln des Themas Naturschutz beim Klettern. Dazu findet man sowohl Regeln als auch auf das ganze Buch verteilte Hinweise und Informationen rund um Natur in den „Draußen“.

Die Klettergebiete sind mittels Foto-Topos in denen die Kletterlinien eingezeichnet sind beschrieben. Die gezeichneten Grafiken sind die Ausnahme (Betonwand/Kochel) und stammen aus den anderen Kletterführern.

Auch an Kletterbilder mangelt es nicht. Mal besser mal schlechter, mal ansprechender mal weniger künstlerisch wertvoll wird man von Anfang bis Ende unterhalten und angeregt.

Kommentare geben zusätzliche Infos

Zusätzlich zu den Topos helfen die Beschreibungen der Routen bei der Auswahl und der moralischen Vorbereitung auf das Vorhaben. Die Erstiegener und die Jahreszahlen der Erstbegehung liefern da interessante Background Informationen.

Lob – Kritik

Grundsätzlich find ich die Idee eines solchen Werkes gut und absolut notwendig. Die Masse an Arbeit, die das Autoren Pärchen investieren ist ersichtlich und beeindruckend.

Die Aufmachung des Führers ist Toll und es macht Spaß mit dem Führer zu arbeiten. Die Auflistung der Gebiete Brauneck und R&B finde ich Klasse, da mir bis dato mäßig Informationen zu Routen fehlten.

Hier fehlen mir persönlich einige wichtige Infos

Ich persönlich finde jedoch die (Foto)Topos auf der einen Seite gut, da man das Gelände 1:1 erkennen kann auf der anderen Seite kann man das Gelände dem Foto meist erst aus der Sicht des Fotografen 100% identifizieren.

Bei den Klettergärten sind die vorhandenen (Foto)Topos aus meiner Sicht absolut ausreichend um die Touren und die Umlenker zu finden. Bei den größeren Wänden (Roß- und Buchstein) finde ich die Darstellungen mit den vorhandenen Informationen für Gebietsneulinge teilweise nicht ausreichend/verbesserungswürdig.

Vielleicht liegt es daran, dass ich mit gezeichneten Topo´s groß geworden bin, aber ich finde die Orientierung in großen Wänden und längeren Routen mittels Skizzen (mit Hacken, Ständen, Längen der SL und evtl. Sicherung Punkten für mobile Sicherungsgeräte) einfach informativer.

Da ich die eine oder andere Tour am Buchstein bereits geklettert bin muss ich noch ein Hinweis loswerden:

Natürlich sind Routen für „alpine“ Verhältnisse sehr gut gesichert. Für Hallenverhältnisse sind die Hackenabstände schon etwas weiter, so dass man schon vom Hacken a bissarl wegklettern muss. Daher empfehle ich jedem Neu-Alpinisten die Touren am R&B trotz der Führer Empfehlung mit Bedacht anzugehen und die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Den geforderten Schwierigkeitsgrad sollt man schon drauf haben!

Eines der besten Bilder - endlich ein Gesicht zu einem Vorbild

Die Bebilderung bewirkte bei mir nur selten (an einer Hand abzählbar) feuchte Hände – etwas Schade (aber das ist meine persönliche Meinung).

Ich persönlich würde mir in so einem „Eisteiger-Führer“ genauere Informationen zu den Routenlängen und Positionen der Sicherungspunkte (Hacken, Cam Gr…?, usw) wünschen.

Leider sind die Gebiete Brauneck und R&B nicht komplett beschrieben, so dass man andere Führer kaufen bzw. auf die neuen warten muss.

Musste nicht unbedingt sein

Den Hallen-Teil hätte man sich auch sparen können. Die meisten Informationen bekommt man ohne Probleme im Internet und muss dafür kein Geld ausgeben.

Fazit

Münchener Aufgepasst - Alles was Klettern ist rund um die Landeshauptstadt gibt es hier

„München Rockt!“ ist an sich ein gelungenes Produkt. Mit guter Haptik und Optik. Die Bedienung ist kinderleicht und Informationen ausreichend. Die Grafische Umsetzung (Skizzen) ist prima, während die Kletterbilder OK sind. Ich persönlich hätte den Führer nicht gekauft (da ich die Masse der Felsen kannte) freue mich jedoch dennoch über diesen Kompaktführer und denke dass es der Masse der Münchner genauso gehen wird.

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La Sportiva Miura Änderung

In diesem "alten" Miura Größe 40 EU fühle ich mich wohl - in neuem nicht mehr

Heute muss ich mit Bedauern feststellen, dass mein so geliebter und gut passender Miura VS nicht die selbe Leistenform hat wie noch vor einem Jahr.

Die Form ist deutlich schmäler geworden und entspricht jetzt mehr dem Original dem Miura Lace. Schlecht für mich, denn die Größe 40 EU (meine Standart Größe bei La Sportiva) passt nun nicht mehr so gut wie es beim ursprünglichen Miura VS der Fall war. Auch das Volumen hat sich geändert – so kriege ich die Klettverschlüße kaum zu (auch das war mal anders…besser). Miura VS ist mir jetzt an den kleinen Zehen einfach zu eng, so dass ich langfristig wohl auf die 40,5 EU umsteigen muss. Die 40 EU würde theoretisch zwar gehen, bedeutet aber mehr Leid beim Eintragen.

Im gekennzeichneten Bereich ist "neuer Miura VS" deutlich schmäler

Da Miura VS aus Leder ist und mit Dentex gefüttert bleibt, gibt er bestimmt weiterhin nach. Alle Freund des klassischen Miuras können sich auf alle Fälle über die gewohnte schmalere Form des Velcro Modells freuen.

Die Breitfüßler sollten die beschriebene Änderung bei der nächsten Bestellung beachten oder einfach die selbe Größe nehmen und etwas leiden.

Definitiv betroffen sind Modelle mit dem XS Edge Gummi. Ab welchen Produktionsreihe La Sportiva den Leisten geschrumpft hat kann ich an dieser Stelle nicht mit Sicherheit sagen.

Passwort: la sportiva miura vs

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Kochel Kletterführer

Der Führer den die Welt schon wieder braucht!

Lange Zeit war der Kletterführer Kochel (O-Ton „DER Führer den die Welt noch braucht!“) vergriffen. Nun ist es ENDLICH soweit. Der Toni und Panico bringen die dritte, überarbeitete, aktuelle, vollständige, umfangreichere Auflage raus.

Mit der Seitenzahl ist auch der Preis (leider) gewachsen und so muss man (quasi) 30 EUR für das gute Stück blechen. Für das Geld bekommt man aber ordentlich viele Informationen, Gebietsgeschichte, Witz und Unterhaltung, so dass ich (als alter Kochel-Fan) die Investition NICHT bereue.

Nun bin ich schon seit Tagen am „Lesen“ und entdecke immer wieder neue, interessante Informationen. Gerade die Vorstellungen „Kochler Persönlichkeiten“ finde ich persönlich spannend – trifft man die meisten ja immer wieder Life am Fels und kann sie nicht einordnen…

DIe VIP´s sind je nach Wichtigkeit ausführlich dargestellt

Neben den ganzen „Extras“ hat sich am Layout ordentlich was getan. Die handgezeichneten Topos sind durch Panico typische Grafiken ersetzt worden. Ein Fakt den ich persönlich als einen Verlust empfinde, denn diese haben „früher“ zusätzlich zur außergewöhnlichen Erscheinung des Führers beigetragen. Positiv ist jedoch die zusätzliche Detailtreue der „neuen“ Topos, denn sowohl die Bohrhacken als auch andere „wissenswerte“ Infos sind lückenlos eingezeichnet.

Übersicht ist übersichtlich – und informativ

Die Übersichten der jeweiligen „Wände“ sind sehr gelungen, wie ich finde und verschaffen dem unbedarften „Kocheleinsteiger“ die Klarheit über die farblich dargestellte Verteilung der Kletterschwierigkeiten. Aber auch dadurch wirkt der Führer wie JEDER anderer aus dem Hause Panico. *seufz*

Die Kommentare zu den Touren hat Toni zum Teil gänzlich neugeschrieben oder die jeweiligen O-Töne der Erstbegeher entsprechend ergänzt. Die Sprüche sind immer noch speziell aber die Wandlung (Erwachsenwerden) von Punk zum gestandenen Pädagogen ist dennoch spürbar. Insgesamt wirkt der Führer ernster und erwachsener, ohne auf die gewohnten Späßchen (wie nicht vorhandene Routen oder 12er und 13er Bewertungsvorschläge) zu verzichten. So musste ich bei blättern oft schmunzeln und freute mich den guten alten Kochel-Führer Spirit zu spüren.

Die Topos sind gut aber nicht so persönlich wie die „alten“

Was ebenfalls in MANCHEN Routen auffällt sind die Veränderungen in den Bewertungen. Im Gegensatz zu der allgemein herrschenden Aufwertewelle werden die Routen in Kochel immer leichter. Auch dass ist ein typisches Kochelphänomen, der mir bereits in der zweiten Auflage auffiel und wahrscheinlich mit immer rauer werdenden Fels zu erklären ist. (keine Panik betrifft wenige Ausnahmen ..!)

Der Boulderteil ist in dieser Auflage Braun und nicht Schwarz – was eine deutlich freundlichere Stimmung beim Blättern transportiert. Ein Nachteil aus meiner Sicht ist der recht dürftige Kontrast von weißer Schrift auf diesem „erdigen“ Hintergrund.

Weiß auf Braun geht so – die Topos sind dafür oldshool!

Die Fotos im Boulderteil sind in Teilen nicht ganz so hübsch wie die Seilkletterbilder. Insgesamt ist die Bebilderung ordentlich – an die Werke von Michael Meisl kommen einige Fotos im Kochel Führer leider nicht dran.

Fazit

braun -weiß, dick und nicht günstig – dennoch lohnend!

Das Leben in Kochel hat wieder einen Sinn… Ich habe wieder einige Projekte gefunden und bin motivierter den je. Toni Lamprecht als einziger Autor hat eine tolle Arbeit geleistet und Dank des besten deutschen Kletterverlags einen Kletterführer rausgebracht denn die (KochelFan)Welt definitiv noch braucht!

Die Fragen haben es sich echt in sich!Naturkunde und Schutz sind ebenfalls großgeschrieben

Spaß muss sein

NICHT über die Wiese latschen – sonst..!

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