Five Ten Moccasym

Kletterschuhe Five Ten Moccasym im Test

Der zweite Abstecher über den großen Teich

Die Geschichte

Der Klassiker!

Der Schuh fiel mir auf, als ich immer wieder die „Dosage 1, 2, 3 und 4“ sowie „Best of the West“ ansah und Zeuge wurde, wie Chris Sharma und Klem Loskot mit diesem roten Slipper einen schweren (unmöglichen) Boulder nach dem anderen zogen. Das war eigentlich der einzige Grund wieso ich Interesse bekam. Aus Interesse wurde proportional zum Videokonsum großes Interesse. Als ich schließlich beim Rumrich den Schuh für 60 EUR sah, entschied ich mich diesen „alten“ Sharma Boulderschuh zu kaufen. Zu dieser Zeit hatte ich genug Schuhe, das war also der erste „Überfluss-Konsum-Neugierbefriedigung-Kauf“.

Im Vorfeld versuchte ich im Internet schlau zu werden, doch zu diesem Klassiker von Five Ten fand ich auf deutsch kaum brauchbare Informationen. Einzig die Bewertungskommentare bei bergfreunde.de ließen erahnen, dass der Schuh sich stark dehnt und sonst sehr sensibel und „präzise“ sein soll.

So galt es einfach auszuprobieren – ich machte diesen Schuh zu meinem: „Kletterschuh zum Verschleißen“ Arbeitstier.

Optik, Verarbeitung

Die Form ist eher gerade

Die Optik ist simpel: der Schuh ist aus rotem Wildleder, hat eine Stealth C4 Sohle, eine unförmig aussehende Ferse und ein schwarzes Gummiband am Rist, welches den Slipper am Fuß hält. Alles in einem war die Verarbeitung tadellos. Insgesamt machte der Schuh einen robusten, wenig filigranen Eindruck und kam eher klassisch als High-Tec mäßig daher. Der Schuh hat keine besonderen Features, wie Toe-Hook Gummierungen oder irgendwelche fußunterstützenden Sohlenkonstruktionen. Einfach und funktionell ist der Moccasym.

Konstruktion

Nicht viel Gummiband für so einen guten Halt am Fuß

Es ist ein klassischer Slipper wie er im Buche steht. Der Einstieg durch die gut dimensionierte Öffnung einfach und bequem einfach und bequem. Die Anziehschlaufen sind sehr solide und schneiden durch ihre ordentliche ihre Breite und Dicke nicht in die Finger ein. Die Sohle hat keinen Downturn. Die Ferse ist zwar komplett gummiert, hat jedoch eine ziemlich ungünstige Form. Deshalb bleibt einiges an Luft in der Ferse. Die Sohle ist aus dem berühmt berüchtigtem Stealth C4 Gummi von Five Ten und wartet mit ihren solide dick aussehenden 4mm auf viele Klettermeter. Ich gehe davon aus, dass diese Schuhe keine (oder eine ganz dünne) Mittelsohle haben, denn sie sind insgesamt sehr weich. Die Sohle ließ sich im Neuzustand mit einer Hand ohne Weiteres in Längsrichtung biegen.

Passform und Größe

Schmal ist er

Der Moccasym Schnitt lässt sich der Anasazi Familie zuordnen: gerade, symmetrisch ohne Downturn. Der Schuh ist relativ schmal (auf jeden Fall viel schmäler als der Galileo). Beim ersten Kontakt der breiten Füße mit diesem Kletterschuh merkt man sofort den Druck am kleinen Zehe. Hier muss ich aus der Erfahrung sagen, so klein wie nur möglich kaufen, da sich der Schuh sehr stark dehnt. Ich hatte ihn nur eine halbe Größe kleiner als Straßenschuhe genommen (42,5 oder 8,5 UK) und hatte am Ende einen absolut ausgelatschten Hausschuh. Besser wäre ich mit meinem Fuß mit 8 UK oder 42 EUR bedient.

Das Wildleder dehnt sich ja bekanntlich und passt sich den verschiedenen Zeh- und Fußformen an. Dies geschieht beim Moccasym bereits nach zwei Mal Vollschwitzen beim Bouldern in der Halle. Spätestens nach 2 Wochen hat sich dieser Kletterschuh den eigenen Füßen angepasst und ist ziemlich bequem. Die Passform ist somit „flexibel“ und kann persönlich variabel modelliert werden.

…………….„Am Anfang leiden dann genießen.“……………………………….

(8 UK – Moc und 7,5 UK Blanco – Moc ist größer)

Ich hatte keine Lust diese Weisheit zu befolgen und wurde mit einem ausgelatschten Schuh „bestraft“. Die Ferse ist ganz klar kein Highlight in der Geschichte der Kletterschuhe, aber sie ist angenehm und drückt nicht auf die Achillessehne oder sorgt für andere Unannehmlichkeiten.

Performance – wie klettert sich der Five Ten Moccasym

Der Moccasym ist ein typischer Five Ten Produkt – er muss eingeklettert werden, bevor er seine volle Leistung entfalten kann. Mit „Out of the Box“ und ran an das Projekt war bei mir nichts. Ist die Einkletterperiode abgeschlossen hat man einen echt guten Schuh, denn man schnell mögen lernt.

Kleine Tritte sind eine große Herausforderung

Das Treten war mit dem vermeintlichen Sharma Boulderschuh anfangs nicht sonderlich berauschend. Die Sohle war einfach zu weich und zu kantenschwach, um frontal auf den kleinen Spax in der Senkrechten zu stehen. Eine Enttäuschung machte sich prompt breit, als ich nach den ersten vergeblichen „Stehversuchen“ zum wieder besohlten Katana zurückkommen musste. Doch dann entdeckte ich die Reibungseigenschaften der C4 Sohle und war vom Grip wirklichüberwältigt. Stealth C4 entwickelt so eine gute Haftung, dass ich später Probleme hatte bei der Lehrdemo „Abrutschen vom Reibungstritt“ mit dem Moccasym den Tritt tatsächlich „zu verlassen“. Auch die Reibungseigenschaften wurden meiner Meinung nach, nach einer Weile einklettern deutlich besser, als zu Beginn (wobei C4 von Beginn an super griffig ist).

Graben mit dem Fuß ist die große Stärke

Die wahre Stärke zeigte sich, dann nicht nur auf Reibungstritten in Bleau und Harz sondern im Überhang. Denn mit der weicher werdenden Sohle konnte ich mehr und mehr mit den Zehen graben. Gut, das konnte ich auch mit den Method, aber der Moccasym vermittelte ein wirklich gutes Gefühl der Trittkontrolle und Kraftübersetzung. So wurde Moccasym im Winter mein Trainingsschuh und half mir nicht nur in Dächern, sondern auch beim Lernen der neuen Seiten der Fußtechnik.

Neuer Aufdruck – gute, alte Mischung

Auch im Senkrechten konnte ich später respektable Leistungen mit dem Moccasym erreichen, nachdem ich anfing die Sohle „großflächig aufzurollen“. Das kann man sich so vorstellen: Ich trat die Spax mit der Sohlenfläche unter meinem großen Zeh und rollte dann das Gummi in den Spax rein. Man steht dann Quasi auf Reibung, Zeh am Spax und drückt die Ferse runter, dabei bleibt man zusätzlich zum Druck des Fußes im Gummi „hängen“. Auf diese Weise ging in den Platten auch was, doch bei Schlitzen und kleinen Löchern war Schluss. Alles was nicht aus der Wand raus stand und nicht groß genug war konnte ich mit dem Moccasym vergessen.

Ich weiß nicht wie sich das entwickelt hätte, wenn ich den Schuh ein Paar Nummer kleiner genommen hätte. In meinem Fall entdeckte ich für mich die Tritttechnik des Barfußkletterers und entwickelte etwas mehr Zehenkraft.

Hookwaffe sieht anders aus

Das Hooken mit den „roten Indianern“ war nicht sonderlich überragend, aber ich kam im Training und draußen am Fels bis 6c bloc gut damit zurecht. Die Ferse ist relativ starr, was einwenig die Luft an der Spitze der Ferse ausgleicht. Einzig das Rausrutschen der Ferse aus dem Schuh, hatte mich genervt. Wie das mit einer kleinerer Größenwahl wäre lässt sich nur vermuten, aber ich denke selbst bei einem knallengen Moccasym muss man sich sauber auf den Druckpunkt der Kontaktfläche konzentrieren. Passiv die Ferse einzuhaken und zu hängen wird auf Grund der „lockeren“ Einstiegskonstruktion meiner Meinung nach nicht möglich sein.

Beim Toe-Hooken dagegen ist dieser Kletterschuh meiner Meinung nach einer der Besten. Da das Leder mit der Zeit sehr weich und flexibel wird, lassen sich die Zehen super gegen das Schienbein anheben und durch die flexible Form des Schuhs super an die Hookoberflächen anpassen.

Passt sich jeder Fußform an und kann gut Toe-Hooken…mit extra Gummi

Das Toe-Hooken ist wirklich einmalig, es ist so als ob man mit der Rückseite der Füße plötzlich auch greifen kann. Das Leder bietet materialbedingt wenig Reibung, aber man kann mit Stealth Paint den Zehenbereich zusätzlich mit Gummi überziehen. Ich hatte das, bei alten Ansazi VCS gemacht und war recht zufrieden, wobei der Prozess selbst ziemlich nervig werden kann, wenn man Timing technisch patzt und der Kleber vorzeitig aushärtet.

Ausprobieren kann man das, darauf schwören würde ich an dieser Stelle jedoch nicht.

Haltbarkeit

An der Ferse hatte ich eine kleine Ablösung „erhookt“

In Punkto Robustheit, Verarbeitung und Haltbarkeit ist Five Ten mein bisheriger Favorit. Man muss die Five Ten Kletterschuhe zwar immer zu Beginn eintragen (und auch etwas leiden) aber nach dieser Phase sind sie nicht nur super zum Klettern, sondern bieten unglaublich dauerhafte Formstabilität und sehr geringen Sohlenverschleiß. Obwohl Stealth C4 als ziemlich weich und nicht so abriebfest wie Onyxx oder XSGrip von Vibram gilt. Konnte ich im ersten Monat keinen nennenswerten Verschleiß feststellen und das trotz Einsätze im Granit. Erst an den besandeten Indoorwänden rundete sich die Spitze etwas ab. Dennoch bin ich überzeugt, dass ein Miura bei diesem Kletterpensum bereits ein Loch hätte,  da wo der mit C4 besohlte Moccasym noch die Hälfte seiner Sohle aufwies. Auch das Obermaterial hat nach einem Jahr keine Schäden davon getragen. Die Fersengummierung hat sich ebenfalls nicht abgelöst, sodass einer Wiederbesohlung nichts im Wege stehet würde. Auf Grund der starken Dehnung hatte ich meinen Mocasym jedoch an einen Freund abgegeben, der ihn immer noch klettert.

Meiner Meinung nach eine beeindruckende Qualitätsleistung für einen 60 EUR Schuh.

Empfehlung/Einsatzbereich/Klettergebiet

Mit dem Moccasym boulderte ich in Frankejura, Harz, Fontainebleau und Zillertal. Grundsätzlich würde ich ihn zum Bouldern im Granit und Sandstein eher verwenden, da er dort die Sensibilität und Reibungseigenschaften der Sohle voll ausspielt. Er war zum Beispiel super für Parcoure in Bleau, da er so bequem und unkompliziert anzuziehen war. An seine Grenze stößt man aber bei kleinen Tritten relativ schnell, da bietet die weiche Sohlenkonstruktion keine Unterstützung.

Reibung, Fühlen, Greifen – in Bleau Zuhause

Hat man jedoch genügend Strom in Fingern und Zehen kann man mit ihm aber alles machen (wie mit jedem Schuh…). Beim Trainieren in der Halle ist der Moccasym von Five Ten auf Grund der Eigenschaften [Sensibilität, Reibung, Komfort] (und der größeren Dimension der Plastiktritte) für 60 EUR nicht zu schlagen. Er ist für alle Fußformen geeignet, denn durch den „neutralen“ und eher engeren Leisten bietet er eine gute Ausgangsbasis für alle. Man muss sich halt als Grieche oder Römer zu Beginn etwas quälen, das lohnt sich aber, denn dann hat man einen individuell angepassten Schuh.

Fazit

geschmeidiges Pärchen!

Ein simpler klassischer Slipper der super sensibel und reibungsstark ist und sich den Füßen perfekt anpasst. Die Qualität und Verarbeitung rechtfertigen den aktuellen Internetpreis von 99 EUR. Für diesen Preis bekommt man aber schon den Stix und Speedster, die von der Innovation und Technik deutlich besser sind. Dennoch eine absolute Empfehlung für alle die lange Freunde an einem individuellem Schuh mit Geschichte haben wollen und wenn er nur als Toe-Hook Spezialist oder Trainingsschuh fungieren soll. Für 60 EUR würde ich ihn wieder kaufen.

Update 28.07.2012:

Größe hat sich geändert. Moccasym fällt nun so aus, wie die aktuellen Anasazis (Blanco, Verde und VCR). Sprich ich bräuchte bei ihm jetzt 7,5 UK wie beim Blanco.

Das Nachfolgemodell 5X hat der alten Moc überlebt. Ich hätte mir ein Velcro gewünscht und die Magic Heel. Dann wäre er noch vielseitiger.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Weitere Informationen:

[vimeo 46588086]

Video Stealth Paint und Moccasym

Größenvergleich der Kletterschuhe

Kletterschuhtest Glossar

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14 Antworten zu Five Ten Moccasym

  1. Raphael schreibt:

    Hey guten Abend,
    ich bin z.Z. auf der Suche nach einem neuen Boulderschuh und bin da auf deine Seite gestoßen. Super Sache!
    Bevor ich deine Seite fand, überlegte ich mir den Team oder Python zuzulegen. Nun bin ich aber auch noch am Speedster und Moccasym interessiert. Und nun habe ich die Qual der Wahl…
    Ja ich weis es ist eine Große Runde, denn preislich sticht ja derzeit nur der Team heraus. Aber würdest du mir eine Empfehlung geben oder sind die eher alle gleich und ich sollte den nehmen der am besten sitzt?
    Bisher hab ich den Miura und Vapor getragen welche auch gut gepasst haben

    Grüße,
    Raphael

    • kletterschuhtest schreibt:

      Grüß dich,

      Wie schwer möchtest du bouldern?
      Fels oder Plastik? Granit oder Kalk?
      Moc ist ein guter Trainingsschuh, aber im Vergleich mit modernen Slippern kann er leider beim Hooken nicht mithalten!
      Speedster müßte gut passen wenn dir Miura VS bisher gut getaugt hat. Zum Bouldern super!
      Python müßte gut passen wenn dir Miura Lace gut gepasst hat (kann ich leider aus deiner Nachricht nicht entnehmen) den Python bekommt man aber auch gut angepasst, das ist kein Problem.
      Team ist schmal und eher lang geschnitten. Spricht hast du einen schmalen Fuß mit langen Zehen, wird er dir perfekt passen. Macht meiner Meinung erst Sinn ab 7b fb.
      Idealerweise bestellst du alle, vergleichst mit einander und wählst den am besten passenden für dich aus!

      VG

  2. Raphael schreibt:

    Hab den Miura VS (EU 40.5). Probiert hab ich bis auf den Moc alle.
    Der Python hat mir irgendwie nicht so ganz gepasst und in den Team bin ich gar nicht erst reingekommen (UK 8.5), da ist meine Ferse einfach zu dick. Dafür passte der Speedster in EU 41 umso besser. Wie eng sollte denn der Speedster deiner Meinung nach sein? Links passt er nämlich perfekt. Nur rechts hab ich einbischen Luft in der Ferse sowie zwischen Riß und Schuh ebenfalls. Ich werd ihn mir nochmal in 40,5 bestellen. Dank dem Lorica wird sich der Schuh nicht viel weiten oder?

    Grüße, Raphael

    • kletterschuhtest schreibt:

      ich würde speedster ebenfalls in 40,5 holen. Was du im Miura VS hast, kannst du im Speedster (er)tragen 🙂
      Er dehnt sich nicht. Zumindest bei mir nicht… Probier es. Als Boulderschuh ist Speedster mho deutlich besser als Moc.
      VG

  3. Toni schreibt:

    Hej, diese Seite ist echt cool.
    Weißt du, welcher Schuh welcher bei Bergfreunde(.)de ist? Da gibt es wohl noch zwei Versionen?
    Und in welcher Größe sollte ich ihn mir deiner Meinung nach bestellen, wenn ich den instinct vs in 41 gut anziehen kann und den ozone von rp als bequeme 42 tragen kann?
    Wäre dir sehr dankbar bei der Hilfe.
    Grüße

    • kletterschuhtest schreibt:

      Das neue Moccasym Model (denke nur Optik!?) ist auf dem Bild heller und hat auf dem Fersenspanngummi einen 5.10 Aufdruck. Die Anziehschlaufen haben einen roten Rand.
      Größenempfehlung ohne Gewähr 🙂 :
      6,5 UK wir anfangs ENG dann Optimal
      7 UK wird von Anfang an gemütlich ENG sein.
      Im Zweifelsfall zurückschicken!
      VG

      • Toni schreibt:

        Oh, das ging schnell, cool.
        Hast du ihn selber auch schon getestet in der halben Größe kleiner?
        Meinst du in der neuen Version? Ich habe Bedenken, dass er mir, wenn er dann ein wenig eingelatscht ist, zu groß ist, weil er ja nur eine Nummer kleiner wäre als meine Straßenschuhgröße (41). Wenn er sich dann 1-1,5 Größen dehnt, ist er ja quasi eine 41,5 also größer als mein Fuß?!
        Ach, Wurst, ich bestelle ihn mir in der neuen Version als 6 und 6,5, dann schicke ich einen zurück, wenn er viel zu eng sein sollte.
        Dank dir und Berg heil 😉

      • kletterschuhtest schreibt:

        OK. ich wusste nicht das du auf der Straße in 40ern rumläufst. Bin von von Istnct VS ausgegangen. Dann ist 6UK oder 5,5 angesagt. Das Teil wird größer da kannst du Gift drauf nehmen. Leider habe ich das Modell mit der neuen Optik noch nicht an. Kann dir da nicht helfen.
        VG

  4. Toni schreibt:

    Schade, dass du die noch nicht anhattest.
    Nee nee, in Straßenschuhen hab ich ne 41.

  5. Toni schreibt:

    Hej,
    ich will mal schnell berichten, wie die Geschichte jetzt ausging.
    Ich hab mir das neue Modell in der UK5,5 bestellt und nach den ersten zwei malen anziehen dachte ich, oh Mist, ich muss zum Orthopäden. Jetzt nach vier längeren Sessions hat sich das schon schön geändert. ALSO: schnell dehnt er sich wirklich UND: schnell ist er super bequem.
    Leider konnte ich ihn noch nicht am Felsen testen. In der sehr grippigen Boulderhalle hier (grippiger und sandkörniger als Sandstein) hat man wohl auch mit holländischen Holzschuhen grip.

    Also, dank dir!

  6. Marco schreibt:

    Hi:) ich suche eine Alternative zu meinem Scarpa Vapor Slipper. Leider wird der nicht mehr produziert und ich kann denn nicht mehr kaufen😁.Ist der Mocca ne Alternative? Ich bevorzuge Leder und hab eher nen griech. Fuß . Gruß Marco

    • kletterschuhtest schreibt:

      Hi
      Moccasym ist eine Alternative. Ähnlich zum Moc sind Evolv Addict und 5.10 Stonelands Slipper (härter).
      Scarpa Vapor S wird sicher wieder kommen. Ich schätze nä. Jahr. Die Frage ist ob er aus Leder gemacht sein wird…
      VG

  7. Toni schreibt:

    Hej, ich melde mich mal wieder. Für mich geht es demnächst in die Kalk-Gebiete auf Sardinien.
    Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich für die Mehrseillängen dort (ebenfalls Kalk) den Moccasym mitnehmen soll. Habe ihn in MSL noch nicht getestet. Frage mich, ob er mir über die Zeit nicht doch zu schlappig oder wenig unterstützend ist. Kann den Schuh gut mal ohne Probleme eine halbe Stunde in der Boulderhalle anziehen. Länger wurde er noch nicht getestet. Den TC Pro habe ich noch als Alternative, aber da habe ich persönlich nicht das schöne Gefühl, wie beim Moccasym und einfach reinschlüpfen…kann man ja auch nicht. Was sagst du dazu?

    • kletterschuhtest schreibt:

      Servus,
      nimm beide mit!
      Moccasym ist bequem stößt aber auf ganz kleinen Tritten an seine Grenzen (sicher individuell unterschiedlich).
      Meine Erfahrung 6er bis max 7er MSL ist Moc kein Thema.
      VG

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