Five Ten Team

Five Ten Team im Test

Wer ist der Boulderkönig?

Team vs. Solution

Ein Vergleich zweier Boulderwaffen

Vorgeschichte

Five Ten Team sorgte schon vor seinem Erscheinen für ein reges Aufsehen in der Boulderszene und fand recht schnell den Weg in das Herz Vieler Kletterer.

Für mich stellte sich nach dem Sichten aller Informationen im www. immer die Frage, passt dieser so schmal aussehender Kletterschuh zu meinem breiten Fuß? Erst nach einem Besuch beim „Sporthaus des Südens“ und der Anprobe machte sich eine euphorische Begeisterung bei mir breit. Nach dem ich, den Team zu meiner „Kollektion“ zugefügt hatte und ausgiebig (wenn auch nur am Plastik) testen konnte, habe ich mir die Frage nach dem Boulderkönig gestellt. Da La Sportiva Solution so überragend populär ist verglich ich beide Modelle.

Nun soll eine Antwort aus meiner subjektiven Sicht folgen und dem einen oder anderem Five Ten Ein-/Umsteiger die Größenwahl und die Entscheidung erleichtern.

Optik, Verarbeitung

Team hat eine moderne dynamische aber dezente Optik

Five Ten ist nicht La Sportiva, dennoch finde ich die meisten Designs der Amerikaner wirklich gelungen. So auch bei Five Ten Team. Blau und Schwarz. Synthetik und Gummi (viel Gummi). Optisch ist  der vergleichsweise einfach gestalteter Team ganz klar nicht mit dem futuristischen Solution zu vergleichen, dennoch gefällt mir dieser Kletterschuh sehr gut. Die Optik und Form vermitteln Leistung und Performance. Downturn und die gummierte Zehenbox mit vielen Schlitzen und Löchern, samt halb gummierten Ferse geben die Richtung vor – auf jeden Fall weg von den Reibungsplatten, hin zum abdrängenden Gelände…

An der Verarbeitung habe ich mal wieder nichts auszusetzen. Qualität (für den Preis von 125 EUR kann man die ja auch erwarten) wohin das Auge blickt. Die Sohle ist sehr sauber geklebt und auch der restliche Schuh gibt mir das Gefühl mit meiner Geldinvestition alles richtig gemacht zu haben. Insgesamt fühlt sich Team „kerniger“ an als der Solution, wobei er im Vergleich zum Anasazi ein eher filigraner Kletterschuh ist. Solch einen feinen Eindruck wie ihn nur die La Sportiva vermitteln erweckt Five Ten Team bei mir nicht, was jedoch mein Gefallen an diesem Kletterschuh nicht trübt. Five Ten ist eben Five Ten.

Konstruktion

Der Downturn ist klassisch . ohne den „gefühllosen“ Gummischnabel

Zu der Konstruktion ist schon einiges gesagt worden, daher werde ich mich kurz halten. Der Downturn ist stark jedoch nicht übermäßig stark, er ist klassisch (Zehen nach unten gebogen und fertig) ohne Wölbung in der Sohle ohne Gummischnabel a la Solution – einfach eine Kralle aus 3,5 mm Stealth Mystique Ruber und fertig. Keep it simple. Zusätzlich zum Downturn ist Team auch noch vorgespannt, das man deutlich im Fußgewölbe merkt, wenn er (dann ) an ist. Die Ferse ist nur zu Hälfte gummiert – clever, denn man hookt sowieso bloß auf der Außen- und der Hinterseite der Ferse. Wozu also Alles gummieren??? Das ganze eingesparte Gummi an der Ferse wurde dann genau so clever an der Zehenbox implantiert. Die ordentlich dicke (sicher 1,5 mm) Gummierung hat hier zu Förderung der Flexibilität und des Komforts viele Schlitze und Löcher. Beim Komfort hilft es sogar etwas …

Die Team Ferse ist schmaler und spitzer als die gefüllte Ferse von Solution

Die Sohle ist durchgehend, 3,5 mm (die deutlich mehr nach 3,5mm aussehen als bei Solution) stark und in etwa so hart (weich) wie die von Solution. Die Kanten sind dabei ordentlich hart, da holt sich der Team seine Kantenstabilität her. Das Obermaterial fühlt sich nicht besonders weich an, ist dennoch äußerst nachgiebig, was ein Segen für meine Zehen ist.! Die Anziehschlaufen sind Gott sei Dank nicht so ein Reinfall wie beim Jet 7 und Anasazi Blanco, von der Stärke und Breite kommen sie in etwa an die vom Galileo ran. Nichtsdestotrotz frage ich mich warum Five Ten so etwas verarbeitet??? Aus meiner Sicht waren die „alten“ Anziehschlaufen, wie sie beim Pinky und Dragon zu finden waren/sind perfekt. Wieso folgt man da nicht dem Grundsatz, „never touch a running system“ und indiziert eine Schwachstelle und Ringbandfalle für den Nutzer. Würde ich hier Punkte für die Innovation vergeben, so würde Team im Vergleich zum Solution alt aussehen, denn man hat lediglich den beliebten V10 genommen ihn mit dem Klettverschluss (der im Übrigen super funktioniert), einer strafferen Ferse und neuem Gummi versehen und nun auf den Markt gebracht. Dennoch überzeugt mich die Five-Tenische Konstruktion immer wieder, weil sie funktioniert.

Team ist spitzer und schmaler als Solution

Passform und Größe

Der gesamte Schuh in 42,5 EU (8,5 UK) ist schmal, klein und macht nicht den Eindruck, dass ich mich darin wohlfühlen würde. Das Anziehen läuft wider Erwarten leichter und schneller ab, als beim Jet7 oder gar beim Blanco. Das liegt daran, dass die recht weiche Team-Ferse sich besser über den Rand meiner Ferse stülpen lässt, was nur ein wenig Zerren an den Anziehschlaufen erfordert. Schon ist der Fuß drin, ganz ohne Plastiktüten an der Hacke und Ringbandzerrungen. Ein Mal drin ist die Passform zwar alles andere als wirklich zu meinem Fuß passend, aber dennoch nicht unbequem und gar nicht so schmerzhaft, wie ich anfangs vermutete. In der Größe 8,5 UK (kleiner geht’s 100% nicht und 0,5 UK größer macht den Druck an den Zehen bei zunehmenden Lufträumen nicht kleiner) kann ich es im Team im NEUZUSTAND gute 15min aushalten, bevor sich meine kleinen Zehen mit den Druckstellen an den Knöcheln melden. Ausziehen ist kein Thema, das wiederholte Anziehen wird durch den schwitzigen Kletterschuh jedoch nicht leichter.

Der Fuß ist wie reingepresst in den Team – Solution bietet mehr Platz

Mein Fuß füllt den Team bei dieser Größe vollkommen aus. NIRGENDS ist Luft. Der große Onkel ist dennoch nur ganz leicht gekrümmt, vom Aufstellen kann nicht die Rede sein, dafür ist er bei meiner Fußbreite nicht lang genug. Um so mehr leiden die aufgestellten kleinen Zehen unter der dicken Zehengummierung. Zum Glück gibt Team an der Außenseite genügend nach, um nicht meinen problematischen kleinen Zeh abzudrücken. Team passt deutlich besser als Jet 7 in UK 7 – mein Fuß fühlt sich im Solution dennoch deutlich wohler. Insgesamt ist die Passform nicht wie auf meinen Fuß zugeschnitten. Diese Kombination aus einem schmalerem Leisten und dem flexibleren Obermaterial wird so gut wie allen Fußtypen passen, denk ich. Die griechischen Füße müssen aber, so vermute ich, eine gehörige Portion Schmerztoleranz mitbringen. Gemütlich wird dieser Performance Kletterschuh nie!

Trotz dem bin ich über die „Out of the Box“ Qualitäten des 5.10 Team erstaunt, denn Five Ten ist eher für den Einkletter-Aufwand bekannt, als für sofortige Freude am Klettern. So verursachte Dragon in 9 UK (!), bei deutlich einer „luftreicheren“ Passform, größere Druck Beschwerden an den Zehen als der Team. Wirklich positiv. Solution weist in diesem Vergleich dennoch eine deutlich „natürlichere“ angenehmere Passform auf und liegt vorn.

Vorne schmal, hinten auch schmal

Die Ferse ist schmal, deutlich schmaler als beim Jet 7 und entspricht in etwa der Dragon Ferse. Die Ferse des Teams ist dennoch etwas anderes … Sie ist weicher (dünneres Gummi?) als die von Jet7 und Dragon und umschließt dadurch die Ferse überall sehr gut. Es gibt zwar ganz klein wenig Luft in der Spitze der Fersenkappe, aber diese merkt man wirklich nur durch intensives Abtasten. Die Form der Ferse folgt jedoch nicht wirklich der anatomischen Form der menschlichen Ferse, was man auch spürt wenn der Schuh an ist und das Gummi sich über die Haut legt. Der Druck auf die Achillessehne ist schon ordentlich, was jedoch nicht schlimmer als bei anderen Kletterschuhen ist. Dieser Sliper/Velcro ragt ziemlich weit nach oben und kann am Sprunggelenk reiben und drücken, bei mir ist das jedoch kein Problem. Den Sitz der Ferse würde ich als sehr gut und saugend bezeichnen. Fühlt sich wirklich einmalig gut an!

Die Vorspannung ist nur an der Innenseite sichtbar, aber sofort fühlbar

Im Fußgewölbe sorgte die Vorspannung bei mir anfangs für leichte Krämpfe, was ich bis dato nur von Mago kannte. Das legt sich mit dem Eintragen jedoch – was bleibt, ist hautenger Sitz in jedem Bereich des Schuhs und ein Gefühl der Kraft im Mittelfuß, die sich auf die Spitze überträgt.

Die Gesamtpassform des Team würde ich in meinem speziellen Fall, als gut und hauteng bezeichnen. Der Komfort (wenn man das so nennen kann) bei solch einer engen Passform ist wirklich phänomenal. Die Passform, Bequemlichkeit und Anziehkomfort können mit dem Solution leider nicht mithalten. Trotz der beschriebenen Nachteile nutze ich den Team dennoch immer wieder gerne und ohne zu leiden. Perfekt ist er (für mich) von der Passform her trotzdem nicht…(*seufz*)

Wie klettert sich Five Ten Team im Vergleich zum Solution

Die Performance ist neben der Haltbarkeit der Trumpf bei 5.10 Kletterschuhen – auch Team ist da keine Ausnahme. Im direkten Vergleich zum Solution  konnte sich Team

kleine Tritte in leichtem Überhang sind kein Problem für Team

beim Treten von Plastiktritten in allen Wandneigungen deutlich durchsetzen. Ich mochte seit Beginn an den Gummischnabel des Solutions, denn trotz aller Vorteile des P3 Systems nimmt es mir das, direkte Gefühl beim Antreten auf kleinen Tritten. 5.10 Teamkommt da ganz steil aus der Kurve und bietet wirklich präzises Treffen von noch so kleinen Spax, super Kraftübertragung beim Stehen und beste Saugeigenschaften im Überhang. Dabei fühlt sich der eigene Fuß/Zeh saumäßig kräftig an, wenn man gerade so ein Spax anvisiert, getroffen und dran gezerrt hat. Ich bin wirklich begeistert, Team ist beim Stehen und Krallen genau das, was ich brauche: Präzision, Kraft und Gefühl. Gerade dieses Five Ten typisches Gefühl unter dem Zeh (von dem Ich regelmäßig schwärme) ist aus meiner Sicht von keinem anderen Kletterschuhhersteller bis jetzt erreicht worden. Einziges Manko. Die Sohle ist für meinen Fuß einfach zu schmal. Das merke ich beim Treten mit dem Außenrist – es fühlt sich so an, als ob meine Zehen über den Rand

Das „Saugen“ an Tritten im starken Überhang und Dach ist wirklich phänomenal

der Sohle hinaus ragen – das fühlt sich blöd an. Dennoch 10/10 Punkten für das Treten. (Es sei angemerkt, dass ich Team nur am Plastik an meist überhängenden Wänden geklettert habe – Felsupdate folgt).

Das Hooken habe ich mir bereits bei dem ersten Plartieren der Ferse an GFK-Strukturen, als das Non-Plus-Ultra vorgestellt. Das kam dadurch, dass man mit dieser engen und abgerundeten weichgummierten Ferse die Hooks ohne Probleme reinlegen kann. Das Gefühl für den Hook ist hier viel besser und direkter als beim Solution, der über eine Gummifüllung in der Ferse verfügt und dadurch anfangs etwas fremdes indirektes Gefühl gibt. Da die Team-Ferse an der Außenseite sehr abgerundet verläuft und sehr abschüssig in die Felsenspitze übergeht, hat man bei manchen Hooks tatsächlich Probleme diese zu halten. Ab einem bestimmten Winkel (je mehr der Körper zum Hook hin bewegt wird, desto kritischer wird es) flutscht die Ferse einfach. Mit einrasten in Hooks ist da nichts …

Hooks sind zwar meist bombe aber manchmal eben zum Verzweifeln

So konnte ich so manche Hooks nur bei vollem Druck und Konzentration halten, wo ich sogar mit dem Blanco und Galileo locker im Gummi hing. Das hat mich ehrlich gesagt etwas verwundert, verwirrt und etwas enttäuscht. Anscheinend ist Team doch nicht so eine 100%ge Hook-Waffe wie Miura (VS) und muss hier ein Paar Punkte an Solution abgeben. Mit dem La Sportiva habe ich zwar nicht immer das beste Gefühl beim Setzen und Belasten von Hooks, auch bewegt sich der Fuß etwas aus dem Schuh, wenn man mit viel Kraft arbeitet, aber die Hooks halten definitiv leichter und erfolgreicher als beim Team. Traurig aber wahr!

Toe-Hooks sind ähnlich enttäuschend gewesen, denn die voll zusammengeknüppelten Zehen lassen sich max. 0,5mm anheben. Die dicke Gummierung und der Downturn lassen kein ordentliches Umklammern von Strukturen zu, sodass die Toe-Hooks zwar möglich sind, jedoch nie die Qualität von Solution, Speedster oder Moccasym erreichen. Ich hoffe, dass es sich mit dem Eintragen und weicher Werden besser wird, denn da habe ich mir von Team mehr versprochen. Die Toe-Hook Wertung geht ganz klar an Solution! (Update 08/2012: Nach dem ich den Team in 9 UK ausprobiert habe, muss ich sagen, dass die Toe-Hooks in dieser etwas lockereren Größenvariante einfach traumhaft halten. Und man muss sich keine Gedanken um Gummiablösung machen. Top!)

man sieht: mit Zehen umklammern ist nicht drin – enttäuschend

Haltbarkeit

Hier kann ein 5.10 wie gewohnt punkten: das Bouldern an unbesandeten Wänden hinterließ in dem 1 Monat keine Spuren an der Kante der dünnen Sohle. Ein Auslatschen oder Schwammigwerden kann ich bis jetzt auch nicht wahrnehmen. Der Klettverschluss zeigt ebenso keine Spuren der Abnutzung, was mich sehr freut, denn beim Solution sind längst fette Abriebstellen (die immer tiefer werden) am Zugband vorhanden. Alles in einem prognostiziere ich ein langes Leben für den Five Ten Team.

Empfehlung/Klettergebiet

Ganz klares Wohlfühl-Terrain ist der Überhang mit ganz kleinen Trittchen. Im Neuzustand hat Team genug Spannung, um auch in weniger steilen Sachen ordentliche Performance abzuliefern. Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Mal Bouldern mit dem Team in Frankenjura und Tessin. Die Allroundqualitäten dieses Kletterschuhs kann ich erst hinreichend bewerten, wenn ich ihn in allen Situationen ausprobiert habe, bis dahin möchte ich die Allroundwertung offen lassen.

Fazit

Insgesamt ist Solution „besser“ als Team

In meinem Vergleich von Team vs. Solution ergibt sich nach Wertungen folgendes Bild:

Innovative Konstruktion: Solution

Passform: Solution

Treten: Team

Hooken: Solution

Toe-Hooken: Solution

Haltbarkeit: Team

Allrounder: offen

Gesamt:   Solution : Team

                                   4 : 2

Somit wäre der Sieger klar – Solution ist und bleibt Boulderkönig auf dem Markt …

Team hat mich beim Treten jedoch so sehr überzeugt, dass ich diesen Fußkompressor nicht missen möchte und bewusst, die nicht perfekte Passform und „Schwächen“ beim Hooken hinnehme, um dieses Gefühl der Sicherheit, Kontrolle und Kraft beim Angeln und Belasten von kleinen Tritten immer wieder erleben zu können. Ich werde schauen wie sich der Team bezüglich der Haltbarkeit und weiterer Performance-Entwicklung macht und es davon abhängig machen, ob ich diesen Kletterschuh noch mal kaufen würde. Empfehlenswert ist er auf jeden Fall!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Nachfolgemodell in Schwarz ist komplett identisch. Evtl. hat Five Ten die Material Stärke verringert. Man kommt leichter rein und der Schuh gibt mehr den Zehen nach. Ansonsten kann ich keine Unterschiede feststellen. Bilder sagen mehr…

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Weitere Informationen:

Passform und Fußform

Review (Rock&Run)


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20 Antworten zu Five Ten Team

  1. Konstantin schreibt:

    Weiß man schon, wann das neue Model (schwarz) bei uns aufschlägt?

    • kletterschuhtest schreibt:

      kenne kein Termin, aber wenn man die Lieferungstermine im 2011 bedenkt (Ende April), müsste die Händler welche das schwarze Modell geordert haben, es auch schon langsam bekommen haben. Die Frage ist wer hat wann bestellt, je später die Bestellung/Nachbestellung desto weiter geht es in den Mai/Juni rein. Die Ami Shops führen ihn noch nicht, wir müssen uns also in Geduld üben…

  2. Andi schreibt:

    Hab den Schuh heute probiert. Alles passt super (im Rahmen eines Kletterschuhs;) Bis auf die Ferse, hier ist bei mir leider eine Luftblase unten an der Ferse. Der Fuß sitzt hier nicht direkt am Schuh und dadurch verformt sich die Ferse beim Heel-Hook…leider.

    Kannst Du einen Schuh empfehlen welcher vom Aufbau ähnlich ist aber mit einer anderen Ferse? Hat der FiveTen Dragon / Hornet die gleiche Ferse?

    • kletterschuhtest schreibt:

      Five Ten Fersen… die passen nie so richtig optimal. Dragon, Blackwing, Jet7, Hornet haben alle die gleiche Ferse. Die Verformung der Ferse findet bei fast allen Kletterschuhen statt. Wenn du dadurch natürlich nicht hooken kannst, dann musst du dir was anderes suchen.
      Neue La Sportiva und Scarpa Fersen sind TOP. Ansonsten Evolv probieren, die Fersen ähneln jedoch den 5.10 Teilen.
      Einfach ausprobieren!

      • Andi schreibt:

        Konnte am Wochenende den Dragon probieren…und war begeistert! Hat prima gepasst in der Größe 41,5. Der Schuh hatte einen festen sitz aber nicht zu eng/schmerzhaft, auch die Ferse saß gut (keine Luft). Leider konnte ich den Schuh in der Größe 41 nicht probieren.

        Bin bei der Größe unsicher ob ich 41,5 oder 41 nehmen soll. Dehnt sich der Dragon noch im laufe der Zeit aus? Oder sollte ich doch zur 41,5 greifen.

      • kletterschuhtest schreibt:

        Prima. Dragon dehnt sich nicht. Er gibt bei Wärme und Schweiß etwas nach und nimmt nach dem Trocknen die ursprüngliche Form an. Ich würde 41,5 nehmen wenn die passt.

  3. andi k. schreibt:

    Hallo,

    Nach dem Anprobieren ist mir sofort aufgefallen, dass der Schuh echt super zum präzisen Antreten gedacht ist. Der Vorspann Katapultiert einen regelrecht weiter! Der Schuh ist viel steifer als mein Futura, evtl. weil der schon eingelatscht ist. Das bedeutet man braucht nicht ganz so viel Wadenpower beim Stehen. Die Zehen lassen sich dafür nicht so gut nach oben „knicken“ was für einen harten Toe Hook ganz praktisch wäre. In Sachen Haltbarkeit und Performance an der Wand muss ich Ihn noch etwas Tragen. Dennoch bin ich froh mal mit No-Edge performt zu haben, denn der Futura ist dadurch echt Sensiebler und Wiederstandsfähiger als viele andere Schuhe. Insgesamt also ein aggressiver Schuh. Bin mal gespannt wie der Stealthgummi sich schlägt…

    Gruß
    Andi

    • kletterschuhtest schreibt:

      hallo,
      freut mich das die gr. hinhaut (welche auch immer?)!
      ich denke du wirst zufrieden sein. Das einzige was Futura besser kann ist Toe-Hooken alles andere (wirst du sehen) geht an Team. Auch die Haltbarkeit …

      Viel Spaß mit dem „schwarzen“ Team. Wo hast du ihn in schwarz her?

  4. Jürgen schreibt:

    Hallo,

    würde mir auch gern für den Five Ten Team im Internet bestellen, leider gibs bei mir in der Nähe kein Geschäft, wo ich sie anprobieren könnte.
    Bei den Five Ten Anasazi habe ich UK 7, würdest du mir also auch bei dem Team die UK7 empfehlen?
    Nachdem dass ich eher auch einen breiten Mittelfuß habe, würdest du mir von Team eher abraten? Im Solution hatte ich schon Probleme reinzukommen.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freune

    Danke
    Jürgen

    • kletterschuhtest schreibt:

      Das mit dem Team ist so eine Sache. Ein schmaler Fuß ist vom Vorteil, mit einem leicht breitem Fuß kommt man da aber auch noch gut rein. Viel entscheidender ist die Frage der Zehenform u. vor allem der Länge des großen Zehs. Team/Dragon/Blackwing u. co. sind auf einen eher langen großen Zeh ausgelegt. Hat man also passende Zehenproportionen ist die Fußbreite eher zweitrangig.
      Zur Größe: mir passt Anasazi VCS max. ENG (aber noch vernünftig) in 7,5 UK. Team selbe ENGE in 8,5 UK. Komfort ist anders. Für mehr Komfort brauch ich 9 UK also meine Strassenschuhgröße.
      An deiner Stelle würde ich also Team in 8 UK und in 8,5 UK bestellen und das nicht passende zurücksenden.
      Ausprobiert lohnt sich. Team ist ein guter Schuh, meiner Meinung nach der beste aus der „Steepline“ von 5.10.
      Viel Erfolg und lass wissen ob die Empfehlung richtig war!
      Schorsch

  5. vince schreibt:

    Hallo, nur eine kurze frage: habe bis jetzt den team geklettert, und würde mir vllt. den hornet von 5.10. zulegen (gibt es für ca. 70€ im internet). Könntest du bitte kurz die beiden schuhe bezogen auf die passform, sohlendicke/ steifigkeit, größenwahl etc. vergleichen
    LG Vince

    • kletterschuhtest schreibt:

      passform ähnlich schmal. sohlendicke ähnlich dünn (finde hornet noch dünner). hornet sicher weicher als team. größe bei beiden 42,5 als MINIMAL Gr. also auch ähnlich. ich würde team bevorzugen – aber für 70 € durchaus ein versuch wert.
      VG

  6. Tom schreibt:

    Ich stimme dir nicht zu, bei Hocken ist der solution durch den festen plastischen (Gefühl losen) Hacken klar im Nachteil und die Tohocks halten bei dem Five Ten Team selbst bei größter belastung ohne Probleme.
    Meiner Meinung nach ist der solution durch den harten Hacken für das Klettern nicht geeignet, der Hacken des Team hingegen ist der größte Vorteil gegenüber den solution.

  7. Martin schreibt:

    Hallo!

    Ich habe Straßenschuhgröße 42,5 (UK 8,5) und habe den Five Ten Team Black in UK 9 angehabt. Beim rechten Fuß passt alles nur leider schmerzen die kleinen Zehen des linken Fußes so sehr, dass ich nach paar Minuten die Schuhe ausziehen muss. Ich habe lange Zehen und einen schmalen Fuß.

    Sollte ich die UK 9,5 nehmen oder die Schmerzen aushalten?

    Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen…

    • kletterschuhtest schreibt:

      Grüß dich!
      wieviele Minuten und wie stark sind die Schmerzen? Grundsätzlich fürchte ich, das du einen größeren Schuh brauchst, da dein li. Fuß größer ist. Sich zu quälen bringt nichts, er wird nicht größer!

      • Martin schreibt:

        Also die Schmerzen sind stark aber nicht tödlich. Ich habe nun die UK 9,5 gekauft und diese passen besser. Leider ist in der Ferse nun mehr Luft. Aber ich denke das lässt sich nicht vermeiden.

      • kletterschuhtest schreibt:

        Weniger Schmerzen sind immer gut! Bei mir ist auch Luft in der Ferse, die Frage ist ob du damit auch gut klettern kannst, wenn ja, dann behalt die 9,5 auf jeden Fall!

  8. mike. schreibt:

    Have you noticed the rubber getting slick on these after awhile? I have been climbing back and forth between these, Testarossas, and Shamans, and find that the rubber has gotten much more slippery than the other two.

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