La Sportiva Katana

Ein Allrounder der alten Schule

Kletterschuhe La Sportiva Katana im Test

Kletterschuhe und Kletterkönnen Teil IV(2)

Das Pärchen für alle Fälle

La Sportiva Katana, fand im Winter seinen Weg nach draußen. Ich nutzte ihn angangs zum Bouldern in der Fränkischen. Katana ist deutlich symetrischer geschnitten als Miura und sorgte mit seiner Form zum einen für den abgequetschten kleinen und den langen dritten Zeh – zum anderen für etwas Luft in der Spitze. Das ist jedoch ein Problem meiner Fußform, welches diesen wirklich beliebten, zeitlosen Leisten für mich suboptimal macht.

Der erste Ausflug in die Arbeitsumgebung

Aufgrund der Fußform muss der Schuh bei mir  die Größe 39,5 oder 40 haben, damit ich vorne in der Spitze keine Luft mehr habe und das frontale Antreten mit dem Zeh und nicht mit der „leeren“ Sohlenspitze erfolgt.

Der beschriebene leere Raum, ist nicht wahnsinnig groß und beträgt wahrscheinlich 2-3mm wenn überhaupt, aber es reicht aus, um das Gefühl des sicheren Haltes und Kontrolle auf Mikros nicht aufkommen zu lassen. Da ich den Schuh nach dem Kauf eine Nummer Größer tauschte, hatte ich mehr Luft im Zehenbereich als ursprünglich beim 40er. Es war jedoch ein guter Kompromiss zwischen Komfort und Leistung, so konnte ich den Katana schneller bis zum MSL-Komfort einklettern als den Miura.

Grundsätzlich kletterte ich zu dieser Zeit meistens mit dünnen Socken in Kletterschuhen, was die etwas zu großen Schuhe kompensierte. Neben den Vorteilen des WOGÜ-Style hat es außerdem im Winter zumindest etwas wärmere Füße und schnelleres Verstecken dieser in den Winterstiefeln zur Folge. Doch selbst die warmen Wintersocken halfen mir nicht die weite und voluminöse Ferse auszufühlen. Wie ich bereits bei Miura schrieb, fällt der Katana an der Ferse deutlich größer aus und somit bestens für Leute mit breiten und

Im Senkrechten überzeugender Treter

voluminösen „Fußendstücken“ geeignet.

Bereits im Vorfeld mochte ich die Katana Optik und war absolut überzeugt von deren Fähigkeiten, als ich mit im Kopf präsenten Bildern von Fischhuber in der Aktion zu beiden Brüdern aufstieg. Das Anziehen der Schuhe ist super, einfach super! Reinschlüpfen oder reinquetschen je nach Fußform und gewählte Schuhgröße, die Klettverschlüsse in die Hand nehmen entgegengesetzt ziehen und zu machen. Wirklich genial einfach und funktionell. Kein Nachrichten der Zunge, kein Reinfädeln der Klettstreifen in die Metalllasche (zumindest bei meiner Kombi [Schuhgröße/Passform] rutschten diese nie raus), kein Aufgehen beim Klettern – SUPER!

Die gute Verarbeitung ließ mich auf langfristigen Spaß mit den Schuhen hoffen, leider wurde diese Hoffnung nicht bestätigt.

Das Aufwärmen an den beiden Brüdern verlief Problemlos, die Schuhe standen in dem meist senkrechten Gelände gut auf verschiedensten Tritten und rutschten nur selten (vermute auf Grund der Minusgrade) beim ziehen an abschüssigeren Tritten ab.

Im Dach an den Tritten Zeihen war anfangs nichts

Es ging weiter zum Schulrat und da merkte ich, dass ich  mit den Schuhen im Überhang nicht glücklich werden würde. Ich konnte wie schon zuvor mit dem Miura nur bedingt graben. Und so rutschte ich dauernd mangels Körperspannung bei dem Zug aus dem Dach an das Henkelband mit den Füßen ab. Frustriert versuchte ich den Rest des Boulders und stellte fest, dass das Hooken ganz gut funktioniert, wobei der „leere“ Teil der Ferse sich zwar verformte aber dennoch auf der großen Hookläche des Bandes hielt.

Erfolglos schaute ich um die Ecke zur Arschwippe (die ich dann noch paar Monate projektierte) und boulderte die leichten Hangelzüge aus. Beim reinklettern in die Schlüsselstelle passierte beim Weitergreifen nach dem reinlegen des linken Hooks das was immer beim Hooken mit La Sportiva passiert. Die Gummierung an der Ferse löste sich ab vom Schuh – und das bei der ersten Bouldersession..! Verärgert über eigene Unfähigkeit präziser und schonender zu hooken aber auch über die anfällige Konstruktion beendete ich den Bouldertag.

Hooken war kein Problem – solide Leistungen beim Bouldern

Katana begleitete mich den ganzen Winter in FJ. Wir passten uns sich gegenseitig an, er wurde etwas weicher (ohne dabei an Kantenstabilität zu verlieren) und weiter, ich gewann die nötige Körperspannung, um auch ohne mit den Zehen zu greifen die Tritte halten zu können.

Doch Katana zeigte ziemlich schnell Verschleißerscheinungen der Sohle an der Spitze. Das ärgerte mich neben der Ablösung beider Fersengummis wirklich sehr, denn 3 Monate 2 mal die Woche Bouldern in der Fränkischen (die gesteintypisch nicht als Schuhkiller gilt) ist im normal Fall kein Thema für ein Schuh dieser Preisklasse und Berühmtheitgrades.

Bei meiner Recherche in diversen Foren fand ich heraus, dass dieses Problem nicht nur meiner Fußtechnik geschuldet war, denn andere Kletterer hatten ebenfalls schnellen Verschleiß zu beklagen.

Spitz, schmaleren Art und Mittenlastig

Ich schonte den lieb gewonnenen Katana wo es ging, doch bereits nach dem Mallorca Trip über Ostern hatte ich ein Loch in der Spitze. Dieser kam nicht durch den Sohlenabrieb zu Stande, sondern entstand durch ein Riss im Randgummi der Spitze. Es war sehr ärgerlich, denn mit noch vorhandener Sohle wurde der Schuh zunehmend schwammiger und das Loch größer.

Ich beschloss nach einem knappen halben Jahr Nutzung, den Schuh wieder besohlen zu lassen. Diesmal entschied ich mich für die Profis von ready4climbing, um ein Fiasko  a la Loco zu vermeiden. Für 30 EUR bekam ich den Katana wieder zurück, erfreulich war nicht nur der kostenlose Rückversand (da 2 weitere Leute ihre Schuhe ebenfalls einschickten), sondern die unveränderte Passform „meinen“ Katanas. Das Randgummi wurde nicht entfernt und neu drauf gemacht, sondern einfach mit dem neuen „überklebt“, was die Form der Zehenbox nicht änderte. Erfreulich war auch die Veränderung der Sohle im Zehenbereich. Unter dem Großen Zeh befand sich plötzlich ein kleiner Hügel, der den Zeh beim stehen unterstützte. Quasi eine selfmade Version von La Sportiva´s P3 oder des Toe Supports von Scarpa. Es fühlte sich gut an und half auch beim stehen, obwohl der Schuh nie wieder die gleiche Kantenstabilität hatte, wie im Neuzustand. Er ist schwammig geworden, leider. Die Kante der Sohle war ehe rund geschliffen und Sohlendicke schien mit ihren angeblichen 4 mm dicker als das Original zu sein.

So sehen Sieger aus…

Mit dem Schuh ging es dann nach Finale, Verdon, Ceüse und Orppiere. Der „alte“ ließ sich weiter gut klettern, obwohl er nicht mehr so präzise und stabil war. Dieser Umstand spielte bis zum 8ten Grad keine große Rolle. Lediglich in 6c+ Längen in Verdon hatte ich dann ziemliche Probleme in Dullen zu stehen, was in Verbindung mit Ausgesetztheit und den Hackenabständen wieder für volle Hosen sorgte. Dann riss wieder das Randgummi an der Spitze quer ein. Echt Schade denn die Sohle an der Spitze war zu ¾ noch vorhanden.

Die Zehenbox ist nicht wahnsinnig hoch

Zu dieser Zeit, geprägt von der Angst ein Ganglion am Zehgelenk zu bekommen, distanzierte ich mich von engen Schuhen und nahm den Katana für alle meine Vorhaben. Nur wenn es schwer wurde, kam der Miura oder meine neuen Scarpa Schuhe ins Spiel. Der Schuh wurde immer schwammiger so, dass die kleinen Tritte gar nicht mehr gingen. Eine zweite Besohlung erfolgte diesmal durch einen günstigen Berchtesgadener Schuster und machte den Schuh noch schwammiger und klobiger beim Treten. So machte nicht mal das Training in der Halle Spaß deshalb vererbte ich die treuen „Allroundbegleiter“ an einen Anfänger.

In allen Gesteinen Grund solide – auch auf Reibung in Harz

Ansonsten war der Schuh noch super in Takt, die Klettverschlüsse hielten noch wie eine Eins und sonst hatte der Schuh nur ein kleines Loch im Obermaterial der Zehenbox. Die Fersengummierung wurde inzwischen X mal geklebt und fühlte sich durch die weich gewordene Gummierung beim hooken auch nicht mehr solide an – Aber der Schuh lebte noch!

Insgesamt legte Katana, der beliebte Alleskönner, bei mir viele Klettermeter zurück und ich kam damit klar, dass ich größenbedingt nicht auf Micros stehen konnte und die Ferse sich beim Hooken verformte und kletterte ihn bis zuletzt sehr gerne. Im nach hinein gesehen war dieser Schuh weit von dem (für mich) perfekten Kletterschuh getrennt. Die Passform war nicht meins (insbesondere Ferse war selbst bei Gr. 40 zu luftig), Das greifen mit den Zehen war nicht möglich und die Haltbarkeit der Spitze und Widerstandsfähigkeit des Fersengummis ließen für einen Schuh dieser Preisklasse zu wünschen übrig.

Ein wirklich schicker aber simpler Schuh!

In dieser Zeit verstand ich wieso so viele Menschen den Schuh klettern und immer wieder kaufen. Doch trotz aller positiven Erfahrungen mit der Performance und dem Komfort (nach dem notwendigem Eintragen), würde ich diesen Schuh vor allem wegen dem hohen Verschleiß der Spitze und der Fähigkeitslücke „Graben“ sowie der für mich suboptimalen Passform nicht mehr kaufen.

Fazit: Katana ist nicht umsonst beliebt. Er ist überall zu gebrauchen, ob in den MSL Wänden in Verdon oder Bouldern im Harzer Granit garantiert dieser Klassiker solide Leistungen. Komfort passt und wird durch vorbildhafte Verarbeitung im positiven Erscheinungsbild abgerundet. Beim Treten legt Katana deutlich mehr Gefühl an den Tag, wie der Miura und zeigt ebenfalls ordentliche Hookleistungen (auch bei Toehooks). Die befriedigende Haltbarkeit der Sohlenspitze ist in meinen Augen bei dem Preis inakzeptabel. Besser konstruierte Fersengummierung und gummierte Zehenbox würden diesen legendären Schuh gänzlich unsterblichmachen.

Schmale Lippe ist recht anfällig für Ablösungen

UPDATE:

In der „Fersenspitze“ ist immer etwas Luft

Wir schreiben das Jahr 2012. Auf der diesjährigen Outdoor wurde tatsächlich ein Upgrade der Legende vorgestellt. Aber auch ohne diese farbliche Neuerung hat sich einiges geändert. Die recht schmale und gerade Leisten Form mit einer mittelstarken Valgus Ausprägung ist geblieben. Doch die Zehenbox ist aus Lorica. Dieses Material ist (meiner Erfahrung nach) sehr dehnarm, so dass man ein größeres Weiter im Bereich der Zehenbox vergessen kann. Katana kommt nun mit einem XSEdge Gummi von Vibram an den Start, was seine Haltbarkeit etwas verbessern kann. Die Reibung ist  jedoch etwas schlechter als beim alten XSGrip. Der Komfortist meiner Meinung nach etwas besser geworden, da Lorica auf der Innenseite flauschiger ist. Performance ist die gleiche. Ich habe mir den Schuh in 40,5 EU noch mal bestellt. Er passt optimal – wie ein nicht zum Fuß passender Kletterschuh nur passen kann. Dieser Schuh passt immer noch vielen Fußtypen, nur kann man ihn jetzt nicht mehr so gut dehnen. Ausprobieren!

Das neue Gummi ist etwas abriebfester und Kantenstabiler

Das unbedeckte Lorica der Zehenbox könnte nun ein Problem der unendlichen Wiederbesohlbarkeit werden

Die Form ist gerader als die Sohle vermuten lässt

Weitere Informationen

Fußform und Passform der Kletterschuhe

Größenvergleich Kletterschuhmodelle

Testbericht Katana Laces (Nachfolger)

[vimeo 46904343]

VIDEO Katana in Aktion Direkt

15 Antworten zu La Sportiva Katana

  1. leonavis schreibt:

    Hehe. Gummierte Zehenbox wäre DER Grund für mich, diesen Schuh nie wieder zu tragen. 😉

    Ich habe ihn seit ~1 1/4 Jahren. Einmal neu besohlen lassen, schon kurz nach dem Kaufen, aber bei La Sportiva selbst, mittlerweile aber scheint meine Fußtechnik gut genug geworden zu sein, dass der Schuh hält; zudem ist meine Körperspannung so gut geworden, dass ich mit den Dingern in Überhängen alles stehen und hooken kann. Ich liebe die Teile. Kaum Vorspannung, kaum Asymmetrie; meine Art von Schuhen, klettere ich doch gerne barfuß. Sie grenzen meinen Fuß nicht ein, zerstören nicht meine Performance und geben mir das Gefühl, dass ich die ganze Zeit selbst arbeiten muss; nichts wird mir abgenommen, und dafür bin ich dankbar. Was ich barfuß stehen kann, kann ich auch mit den Teilen stehen und noch ein bisschen mehr (barfuß Heelhooks tun gerne ein wenig weh ;-)).

    Was Du zu der Ferse schreibst, dazu meine Zustimmung. Meine Ferse scheint mit Schuhen nicht mehr warmzuwerden. Ich plane, mir irgendwann mal irgendwelche Frauenversionen von Schuhen anzugucken, eventuell passen die meiner Ferse, die irgendwie im Vergleich zu den Fersen meiner Mitmenschen recht verkümmert ist. Es gibt ja eine Katana Frauenversion. Ich habe eine ähnliche Fußform wie Du; wenn ich im Überhang Dinge stehe, sind meine Zehen komplett ausgestreckt, und ich trete trotzdem ein wenig mit ‚Luft‘; meine Füße sind aber stark genug, das auszugleichen. Aber die Ferse stört nicht weiter, denn Spannung kann ich auf Heel-Hooks auch so bringen, genug Spannung, dass alles hält, was halten soll, besser als bei jedem anderem Schuh.

    Wenn ich einfach so drin stehe (also ohne Spannung drauf zu bringen), so ist mein großer Zeh ausgestreckt, sodass er perfekt in den Schuh passt bis vorne, meine anderen Zehen leicht aufgestellt, aber nicht besonders stark. Toe-Hooks gehen super und ähnlich gut wie mit Speedstern; weil ich den Hook aber viel eher fühle hooke ich lieber mit den Katanas.

    Beim Katana ist alles richtig gemacht, was ich an den Solution oder Speedstern nicht mag. Es sind eben keine High-performance-ultra-asymmetric-p3-bla Schuhe, sondern ganz einfache Kletterschuhe. Nichts gegen den Solution für andere Leute, aber das hier sind meine; und werden es immer bleiben, wenn ich überhaupt Schuhe tragen muss, weil die Hallenverordnung es vorschreibt und es viele Leute widerwärtig finden, stelle ich meine wunderschönen Füße auf ihre Griffe. 😉

    Irgendwann werde ich sie wohl auch wiederbesohlen lassen. Haben ebenso ein Loch, wie Du es weiter oben beschreibst; ich schwanke noch, ob ich sie wiederbesohlen lasse, oder 110 Euro zusammenspare und sie mir noch einmal kaufe. Beides ist akzeptabel, ich habe nur ein wenig Furcht, dass eine La-Sportiva ferne Neubesohlung sie mir versaut. Na, mal schaun.

    Schönes neues Jahr,
    Leo

    • leonavis schreibt:

      Habe mir das noch mal angeguckt. Die Frauenversion dürfte mir nicht passen ob meiner recht breiten Füße; auch die Ozone QC von Rock Pillars in 42 passten meinem Fuß, doch taten schon nach kurzer Zeit höllisch weh, weil sie den Vorfuß eindrückten. Das mag er gar nicht.

      • kletterschuhtest schreibt:

        frohes Neues!
        Seeehr interessant 🙂

        Füße uneingeengt arbeiten lassen?! – GANZ deiner Meinung. Wenn ich überlege, dass mir der Schuh eigentlich „zu groß“ war, hat er echt guten Job gemacht… man tritt halt anders.

        Neubesohlung – würde ich nur beim Hersteller machen, alles andere schafft ein „neuen“ Schuh

        Neukauf – Die haben mittlerweile Lorica in der Zehenbox, was mir persönlich überhaupt nicht gefällt, weil es die Zehen abtötet… Nur so als Anregung..!

        Rock Pillars – keine Ahnung, hatte ich nur ein mal an. Sind glaub ich ganz aus Lorica und haben sich echt nicht gut (im Verhältnis zu den Italienern) angefühlt.

        Alternativen – Python. War anfangs skeptisch, mittlerweile begeistert. Vapor V/S nicht zu klein gekauft bietet das Teil bessere Spitze und bessere Fersenform.

        na dann frohes Barfuss steigen – Kann Sägsische nur empfehlen 🙂

        Gruß

        PS: Katana ist kult. Nicht umsonst kaufen HAUFENWEISE Leute zähneknirschend immer wieder neue.

  2. Ron schreibt:

    Endlich mal eine gute Rezenssion zu Kletterschuhen. Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Sich gut vorbereiten lohnt sich da beim Kauf allemal.

  3. vrone schreibt:

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Endlich mal ein paar mehr Infos als „ist der perfekte Allround Kletterschuh“!

  4. Rob schreibt:

    Nachdem ich jetzt den zweiten Schuh in der Wintersaison vernichtet habe bin ich auf deine Infos gekommen. Deine Bewertungen sind für mich durchwegs nachvollziehbar und ich habe ganz ähnliche Erfahrungen (wenn auch viel weniger davon) gemacht.
    Was die Leistung der La Sportiva betrifft (Tarantula und Katana) die sind wirklich super, aber nicht sehr ausdauernd. Das ist sehr ärgerlich und teuer. Bei allen zwei Paar war innerhalb kürzester Zeit der Riss vorne drin. Werde mal den Scarpa Booster probieren.
    Danke Dir!

  5. Marco schreibt:

    Hallo , ich trage den Scarpa Boostic als engen Boulderschuh und hab den neuen Katana blau/grün nun in den größen 41/40,5 zuhause liegen ( brauche noch einen gemässigten schuh ) und kann micht nicht entscheiden.Mein Gefühl sagt mir nimm 40,5 ( Strasse 42 ) und trag den ein, aber was mich verunsichert ist dein Hinweis auf Lorica .Hast du einen Erfahrungswert ob der neue Katana doch noch was nachgibt ? Lg Marco

    • kletterschuhtest schreibt:

      hey, katana gibt nicht mehr nach wie dein boostic. lorica funzt so: du gehst rein kletterst den katana jeden tag für stunden und hast das gefühl der schuh hat nachgegeben. dann lässt den katana in ruhe und er schrumpft wieder zurück. ich habe noch keinen einzigen lorica kletterschuh so richtig weiten können. wenn also die 40,5 knapp sitzt dann wird es schon noch gemütlicher. wenn die knall eng sitzt würde ich eher (für einen gemäßigten kletterschuh) die 41 nehmen. auf das gefühl hören ist immer am besten 😉 der erste eindruck täuscht selten. vg

      • Lena schreibt:

        Hey,

        jetzt weiß ich auch warum ich bei meinen Katanas immer das Gefühl hatte, das sie jedes Mal enger sind :-D. Aber mittlerweile(nach 6 Monaten) passen sie wie angegossen. Allerdings ist jetzt das besagte Loch drin und die Gummierung im Zehenbereich etwas runter. Echt schade, ich komm nämlich super mit den Schuhen klar.
        Aber ich riskiere mal eine Neubesohlung.

        LG Lena

  6. Marco schreibt:

    Die 40,5 war die richtige Entscheidung 🙂 Der Katana passt perfekt zu meinem griech. Fuß, das Lorica dehnt sich zwar nicht aber es verformt sich gut und passt sich meinem Fuß an.Der Schuh ist eng+bequem .Nach 2 Tagen Hallenbouldern gefällt mit der Katana prima , kl. Tritte Top, Hooks Top.
    An dieser Stelle auch mal Daumen hoch für deine Seite, sie hat mich schon unzählige male zum lesen animiert und Licht in den Schuhjungel gebracht:). Lg

  7. baminsxicht schreibt:

    Hey Schorsch,
    ich habe mir jetzt nach dem Speedster auch mal den Katana zugelegt (mal eine bequemere Variante für längere Partien bzw. um einfach mal entspannter und ohne Dauerpeinigung an den Zehen zu klettern). Ich kann deinem Test bisher eigentlich vollkommen zustimmen, wobei mir der Schlappen von der Fußform einfach gut passt. Ich versuche auch ziemlich schonend zu treten, um die Sohle etwas zu schützen. Stand nach 4 Monaten: alles gut, keine Abnutzung, kein Loch oder sonstige Schäden. Krass finde ich, dass ich sowohl den Speedster als auch den Katana in 40,5 habe aber der Speedster ca. 2cm kleiner ist. Da sollte sich La Sportiva wirklich mal auf eine einheitliche Größenangabe festlegen.

  8. Jakub schreibt:

    Nach langjähriger Treue zu 5.10 Anazazi und La Sportiva Katana habe ich mich getrennt…
    Die Verarbeitungsqualität der Schuhe lääst wirklich langsam zu wünschen übrig. Ich bin auf die günstigeren, jedoch wesentlich besser verarbeiteten Rock Pillar (Ocun) Schuhe umgestiegen.
    Ich habe bisher den Erwerb des Ozon und des Pearl nicht bereut….nach ein paar mal Kletterei passen sie wie angegossen und sind so solide, dass sie sich mehrmals Wiederbesohlen ließen (2 mal) und das nach harter Sandsteinkletterei 😉

    • kletterschuhtest schreibt:

      Ja Di Qualität hat echt nachgelassen! Gebe dir zu 100% recht! Leider kommen mir die tschechischen Kletterschuhe noch nicht so ausgereift wie die Marktführer. Bin mir aber auch sicher das die Lücke bald geschlossen wird.
      VG

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