Scarpa Stix V2 Kletterschuhe

Kletterschuhe  Scarpa Stix V2 im Test

Deutlich auffälliger und bunter...

Deutlich auffälliger und bunter…

Die ersten Erlebnisse sind die kontrastreichsten, die einprägsamsten und definitiv diejenigen mit dem meisten Einfluss auf unser emotionales Bewertungssystem. Aus diesem Grund und auf diese Weise hielt Scarpa Stix Einzug in mein Herz und blieb dort bis zum heutigen Tag. Diese Kletterschuhe ermöglichten mir damals ohne Angst an speckigen Klassikertritten zu stehen und bescherten das eine oder andere unvergessliche o.b. Erlebnis. Dann verschwanden Sie vom Markt. Gott sei Dank konnte ich mir noch eines der letzten Paare sichern. Umso erfreuter und erleichterter war ich, als es auf der Outdoor 2013 hieß: Stix wird wieder aufgelegt. Doch nicht einfach nur so – nein – diese Kletterschuhe wurden natürlich umfassend verbessert. Die Vorfreude bei mir war groß und so konnte ich es kaum erwarten diese Kletterschuhe endlich an der Wand begutachten und prüfen zu können. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, aber dazu in Kürze mehr.

Stix V2: Optik und Verarbeitung

...aber dennoch ganz hübsch

…aber dennoch ganz hübsch

Was die Optik angeht, fand ich beim alten Stix, dass man einen Kletterschuh kaum in ganzer Schlichtheit schöner gestalten könnte. Der neue Scarpa Stix ist definitiv kein hässliches Entlein und geht sogar mit den neusten Farbmode 2014 voll im Schritt. Die Optik wird von einem einzigen Detail entscheidend geprägt: die orange Farbe der X-Tension Gummis. Diese gibt dem Schuh sein unverkennbares Aussehen, welches statt neutral und zeitlos, nun eher auf modern und trendig angepasst wurde. Diese Wirkung wird von weiteren hell blauen farblichen Nuancen verstärkt. So entsteht und bleibt trotz der eher langweiligen grau-weißen Grundfarbe ein lebendiges und auffälliges Design, welche ohne weiteren mit den neusten Modellen und Entwicklungen auf dem Markt der Kletterschuhe standhalten kann.

Scarpa Stix V2 TH

Die Verarbeitung ist mehr als nur gut!

Was die Verarbeitung angeht, hat sich Gott sei Dank nichts geändert. Ich habe das Gefühl, dass die Art und Weise, auf die diese Kletterschuhe hergestellt werden immer weiter in Richtung Mikroengineering geht. Die Details wie die Nähte, Übergänge, Verklebungen und Verbindungen von verschiedenen Teilen des Schaftes mit der restlichen Konstruktion grenzen (und ich übertreibe nicht!) an Perfektion. Dass das Produkt dabei unter dem Strich nicht mehr ganz so robust wirkt, ist jedoch die andere Seite der Medaille. Ich würde gerne mal sehen wie Scarpa Kletterschuhe hergestellt werden, denn solch eine saubere Verarbeitung und Präzision, mit der diese Kletterschuhe gemacht werden ist für mich persönlich sehr beeindruckend!

Konstruktion der Kletterschuhe

Bis auf Farbe und evtl. Breite hat sich nichts geändert

Bis auf Farbe und evtl. Breite hat sich nichts geändert

In diesem Teil möchte ich mich bewusst kurz fassen, da an Technologie nichts Neues hinzugekommen ist. X-Tension System sorgt weiterhin für Spannung im Schuh. Die Halbsohle ist aus XSGrip 2 und ist in etwa so dick wie beim alten Stix. Diese ist jedoch merklich weicher geworden, und zwar nicht nur im Bereich des großen Zehs, sondern auch in Längsrichtung (sie lässt sich einfach leichter biegen, siehe Video). Die Vorspannung hat etwas nachgelassen, was an sich nicht tragisch ist. Jedoch fehlt mir jetzt etwas Support unter dem Grundgelenk der großen Zehs. Wenn man den X-Tension „Ausläufer an dieser Stelle etwas steiler hochgezogen und befestigt hätte, wäre die altbewährte Spannung vielleicht geblieben. Es kann natürlich auch an dünneren Gummibändern liegen, die im gesamten Kletterschuh für ein deutlich reduziertes Gewicht sorgen. Lorica ist nun im gesamten Kletterschuh verbaut, sodass man mit einem relativ stabilen Verhältnis „Passform über Zeit“ rechnen kann.

Die Zehenbox ist ein Tick flacher

Die Zehenbox ist ein Tick flacher

Die Ferse ist am obersten Rand etwas verstärkt, um ein Reißen beim Anziehen zu verhindern (siehe Video). An für einen Stix Slipper typischen Gummibandkombi konnte ich im Vergleich zum Vorgängermodell wenig finden, was anders wäre. Sicher hat sich die Elastizität etwas verändert, aber der Aufbau ist meiner Meinung nach der gleiche. Die Zehenbox ist über dem großen Zeh mit dem hochgezogenen Randgummi nun gut gegen Abrieb geschützt, was natürlich etwas zu Kosten des Komforts geht. Das Toe-Hook Patch ist weicher und flexibler geworden, kommt aber von der Haftung nicht an die Lösung beim Instinct S heran. Die Ferse ist gestrafft worden, die Konstruktion blieb jedoch gleich. Insgesamt lässt sich festhalten: Lorica, weichere Sohle, Schutz vor Abrieb am großen Zeh und Senkung des Gewichtes – sind die wesentlichen Eigenschaften dieser Neuerscheinung.

Passform und Größe des Stix V2

Ist der neue länger durch weniger Vorspannung: alt 42,5, neu 41,5

Ist der neue länger durch weniger Vorspannung: alt 42,5, neu 41,5

Die Passform ist unerwarteter Weise nicht dieselbe geblieben. Zum einen ist der neue Stix deutlich schmaler und schlanker geworden. Dabei aber auch länger. So entspricht die 41,5 EU Stix V2 fast der 42,5 beim alten Stix. Der 41,5 EU V2 ist auch fast so lang wie der 42 EU Boostic. Mag sein, dass diese gefühlte und von mir (sicher nicht supergenau) gemessene Differenz auf eine geringere Vorspannung zurückzuführen ist, aber etwas seltsam ist es schon. Nichtsdestotrotz: der Stix V2 passt überall in 41,5 EU an meinen Fuß wie eine Neoprensocke.

Fast so lang wie der 42er Boostic

Fast so lang wie der 42er Boostic

Eine Neoprensocke, die ein klein bisschen zu lang ist. Die im Outdoor 2013 Artikel abgegebenen Kommentare kann ich nicht bestätigen, die besagten Probleme treffen bei mir nicht zu. Dafür ist mein großer Zeh für meinen Geschmack nicht ausreichend aufgestellt, der Zeh liegt deutlich flacher als im 42,5 EU großen, eigentlich etwas zu locker sitzendem alten Stix. Insgesamt fällt er etwas länger als andere Scarpa Modelle aus, sodass man sich zwar an der normalen Scarpa Größe (für meinen Fuß ist dies die 41,5 EU) durchaus orientieren kann, eine 1/2 Größe kleiner evtl. mitbestellen sollte. Der Schnitt am großen Zeh hat sich auch etwas geändert, er ist nun ein ganz klein wenig spitzer und geht in die Richtung von Boostic. Obwohl die Zehenbox insgesamt flacher als bei alten Stix Kletterschuhen wirkt, kann ich nicht behaupten dass diese der Boostic Zehenbox entspricht.

Etwas schmaler und spitzer ist die neue Ferse

Etwas schmaler und spitzer ist die neue Ferse

Mein Eindruck ist weiterhin, dass der Stix V2 etwas flacher geschnitten ist, die Zugrichtung des Fersenspanngummis hat einen deutlich kleineren Winkel, als das alte Modell. Die Ferse ist wie angekündigt im Volumen reduziert worden. Dadurch sitzt sie deutlich straffer am Fuß. Von einem „Vakuum Fit“ kann ich leider nicht reden. Eine bessere Passform und die dazu gehörige Performance sind mit dieser Konstruktionsart in meinen Augen auch nicht möglich. Meiner Meinung nach ist der Leisten somit nicht der Gleiche geblieben. Kleine Änderungen machen sich doch bemerkbar, wenn auch nicht unbedingt negativ. Was nicht von der Hand zu weisen ist, ist der Komfort. Aus dem Karton raus, anziehen und nach dem kurzen Warmwerden sich sehr wohlfühlen. Das konnte der Alte definitiv nicht so gut. Die Passform kommt bis auf die griechische Fußform fast allen zur Gute.

Performance – wie klettert sich Scarpa Stix V2

Ein schwächerer Downturn und definitiv weichere Sohle beim V2

Ein schwächerer Downturn und definitiv weichere Sohle beim V2

Der exzellente Ruf des alten Stix, basierte auf einer ungewöhnlichen Kombination von Flexibilität, Stabilität und Präzision. Die Halbsohlenkonstruktion ermöglichte diese Flexibilität beim Klettern im Überhang. Gleichzeitig war die Sohle steif und im Bereich des großen Zehs mit Downturn versehen, dies zusammen mit X-Tension (was wiederum auch Flexibilität als Aufgabe hatte) sorgte für Stabilität. Die Spitze war präzise auf kleinen Tritten und verformte sich nicht so leicht. Diese drei Eigenschaften in einem Slipper zu vereinen war eine Meisterleistung.

Stix V2 finde ich präziser als Instinct S

Stix V2 finde ich präziser als Instinct S

Ich muss sagen, dass von diesen großen Drei, nun eine Eigenschaft weggefallen ist: die Stabilität. Durch die weichere Sohle hat Stix V2 zwar auch an Sensibilität gewonnen, aber deutlich an dieser gnadenlosen Kantenstabilität verloren, die für mich den guten alten Stix ausgemacht hat. Die Flexibilität hat sich durch dünnere Gummibänder ebenfalls erhöht. Die Präzision ist durch die geringfügige Änderung der Spitze deutlich höher geworden. Die Summe all dieser Veränderungen hat den Stix V2 zu einem klassischen, weichen Slipper gemacht, der sich im überhängenden Gelände am wohlsten fühlt. Auf kleinen Tritten und weniger steileren Wänden vermisse ich die alte Stabilität und Unterstützung sehr.

Dank der Flexibilität ist V2 sehr stark im Überhang

Dank der Flexibilität ist V2 sehr stark im Überhang

Das Stehen auf den kleinen Tritten, auf denen man sich mit dem alten Stix noch ausruhen konnte, kostet nun deutlich mehr Kraft. Das Gewicht, welches nun mit der Zeit nicht mehr auf die Füße abgeschoben werden kann, „stärkt“ nun die Finger. Aus trainingstechnischer Sicht ist es natürlich super, aber für ein Projekt am Limit im heimischen Kochel, kommt der neue Stix für mich nicht in Frage. Bouldern am Limit ist mit dem Stix V2 gerade dank des XS Grip 2 deutlich empfehlenswerter als superanspruchsvolles Plattengeschiebe. Die Empfehlung am Fels basiert auf einem 80kg Gewicht und einer Vorliebe für etwas steifere Kletterschuhe – andere mögen es anders empfinden.

Beim Hooken wirklich nicht herausragend

Beim Hooken wirklich nicht herausragend

Hooken war noch nie eine besonders herausragende Eigenschaft des Stix. Dabei war es egal, ob mit den Zehen oder der Ferse – die Performance hielt sich bei mir dezent in Grenzen. Das hat sich beim neuen Modell nicht geändert. Ich finde sogar dass die Hook Performance etwas schlechter geworden ist. Früher konnte man das „lose“, luftgefühlte Material der Ferse noch in Hookstrukturen unterbringen und so einen gewissen Formschluss herstellen. Man blieb quasi im Gummi hängen, was den einen oder anderen Hook möglich machte. Die neue Ferse kann das aufgrund des reduzierten Volumens nicht mehr. Ich bin kein großer Fan von dieser Konstruktion, bei der an der Außenseite keine Kante existiert. Diese verbessert nämlich den Hebel beim Hooken auf flachen Strukturen. Was das Toe-Hooken angeht, habe ich wegen des flacheren Zehenprofils und der weicheren und reibungsstärkeren Zehenbox Gummierung etwas mehr erwartet. Fakt ist das ich sogar mit dem supersteifen Boostic besser Toe-Hooken kann. Natürlich kann man mit dem Stix V2 auch gut hooken, aber wie die Engländer sagen würden: You don´t buy the Stix for hooking.

Haltbarkeit der Kletterschuhe

Verstärkung an der Problemstelle

Verstärkung an der Problemstelle

Das Hauptproblem des alten Stix war der Abrieb des Lorica über dem großen Zeh. Bevor die Sohle unten war entstand über dem Knöchel des großen Zehs ein lupenreines Loch. Dem hat Scarpa jetzt einen Riegel vorgeschoben und überzog diese Problemstelle mit Gummi. Sonst war der alte Stix sehr robust – kein Wunder, denn er bestand zu großen Teilen aus Leder. Scarpa Kletterschuhe welche komplett aus Lorica bestehen sind leider nicht so robust gegen Abrieb und halten auf der Zerreißmaschine nicht so viel aus.

Die Haltbarkeit ist mit dem Instinct S vergleichbar

Die Haltbarkeit ist mit dem Instinct S vergleichbar

Die Sache mit dem Zerreißen gewinnt an der Ferse an Bedeutung. Kletterer haben es wohl tatsächlich geschafft die Instincts VS an der Ferse beim Anziehen in zwei Teile zu trennen. Erstaunliche Leistung, wie ich persönlich finde. Dagegen hat Scarpa nun eine Art Verstärkung an dieser Problemstelle eingebaut. So gesehen steht der neue Stix gut da. Wenn da nicht XSGrip 2 wäre, bei dem man quasi den Abrieb von Session zu Session mit dem bloßen Auge erkennen kann. Aus meiner Erfahrung mit den anderen Lorica Kletterschuhen von Scarpa kann ich prognostizieren, dass auch der Stix V2 bei gutem Umgang, durchaus eine Wiederbesohlung erleben sollte.

Empfehlung / Einsatzbereich

Ein Sportler für den Überhang

Ein Sportler für den Überhang

Die schmerzhafteste Feststellung beim neuen Stix war für mich der Verlust des Status Allrounder gewesen. Ich kann mit diesem Kletterschuh in technischen Routen einfach nicht mehr so viel anfangen, wie mit dem alten Modell. Natürlich gibt es den Instinct Lace, Boostic und Vapor für solche Geschichten, aber ich habe doch sehr auf den alten Trittmeister Stix gehofft. Dafür ist Stix V2 ein Spezialist geworden. Ich schiebe ihn jetzt bewusst in die Boulderecke, denn dort konnte er mich am meisten überzeugen. Beim Sportklettern in typischer Weise überhängendem Hallengelände kann er ebenfalls glänzen. Beim Felsklettern in Voralpen, greife ich doch lieber zum Boostic. Somit gibt es einen weiteren typischen Slipper, mit allen klassischen Eigenschaften, auf dem Markt. Was für mich persönlich einen herben Verlust eines richtig guten Trittallrounders darstellt.

Fazit

Bleibt ein geiles Modell, auch ohne Allround Qualitäten

Bleibt ein geiles Modell, auch ohne Allround Qualitäten

Man sollte die Äpfel nicht mit den Birnen vergleichen. Aus diesem Grund versuche ich den Fazit auf einem Vergleich zwischen zwei Slippern aufzubauen. Stix V2 und Instinct S sind zwei Modelle, die meiner Meinung nach durchaus miteinander vergleichbar sind. Alles in einem finde ich den Instinct S in der gleichen Größe im Gesamtvergleich überzeugender. Ich kann mit ihm besser auf den kleinen Tritten stehen, ich kann mit ihm besser Toe-/ und Heelhooken. Er ist vielleicht einen kleinen Tick unempfindlicher und schwächelt mehr auf der Innenkante, aber ehrlich gesagt würde ich ihn dem Stix V2 vorziehen. Das ist eine Feststellung, die mir persönlich wehgetan hat und eine die ich lange nicht wahr haben wollte, doch es ist meine „subjektive Wahrheit“. Der Neue ist fein und ist sogar der bequemste Scarpa zur Zeit, dieser Kletterschuh zieht im Scarpa internem Vergleich jedoch leider den kürzeren.

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Weitere Informationen:

9 Antworten zu Scarpa Stix V2 Kletterschuhe

  1. Fabian schreibt:

    Hallo Schorsch,
    erstmal Hut ab, deine Seite ist echt super.
    Ich hätte mal eine Frage.
    Ich habe seit ein paar Monaten mit dem klettern in der Halle angefangen.
    Ich habe eine eher griechische Fuß Form (zweiter Zeh etwas länger als der Große)
    Straßenschuhgröße von 41,5-42,5.
    Als ersten Kletterschuh habe ich mir den La Sportiva Jeckyl laces in Größe 39 gekauft.
    Ich suche jetzt einen Schuh der mir etwas mehr Performance bietet und mehr Sensibilität.
    Ich hab mir den Stix V2 bestellt weil er mich von deinem Beitrag her sehr angesprochen hat.
    Habe leider nur eine Größe bestellt und zwar 39,5 links krieg ich den Schuh gerade so an rechts komm ich garnicht rein. Wenn ich links dann mal drin bin fühlt er sich aber eigentlich garnicht so schlimm an. Ich bestell mir auf jedenfall mal noch 40 und 40,5.
    Wäre das denn ein Schuh mit dem ich überhaupt glücklich werden könnte? Würde ihn dann eher fürs bouldern und für Übergänge nutzen.
    Gruß Fabian

    • kletterschuhtest schreibt:

      hi,
      ich weiß nicht ob stix direkt nach so einem bequemen patschen wie jeckyl das richtige für dich ist…
      grundsätzlich ist eine größere große in deinem fall zu empfehlen. nur so ein Schuh wie der stix 2 lebt von der Spannung und sollte nicht zu groß gewählt werden.
      er sollte dir auf jeden fall nicht weh tun, wenn das der fall ist, schick ihn zurück!
      vg

      • Fabian schreibt:

        hi,
        danke dir für deine schnelle Antwort.
        also den Stix in 39,5 hab ich wieder zurück geschickt. Wie gesagt rechts hatte ich keine Chance in den Schuh rein zu kommen. Hab mir rechts auch mal den großen Zeh gebrochen und der is jetzt auch irgendwie etwas in seiner Beweglichkeit eingeschränkt heißt er lässt sich garnicht so weit wie links runter biegen. Hab auch mit den Jeckyl links nen besseren Sitz. Macht es dann Sinn das ich bei meinen nächsten Schuhen beide ne halbe Nummer größer nimm, weil sobald die Zehen komplett aufgestellt werden hab ich rechts Probleme. Gibts denn auch was wo ich ne bessere Performance als beim Jeckyl kriege, aber die Zehen nicht unbedingt ganz aufgestellt sind?
        Sorry für die vielen Fragen 🙂
        Greetz

      • kletterschuhtest schreibt:

        hi,
        deinen gebrochnen Zeh solltest du nicht zu belasten. Versuche es mal mit dem Scarpa Force X. Er müsste mehr Performance bringen. Er ist aber auch sehr komfortabel.
        Ich kenne deine fußfirm leider nicht. deshalb ist es schwierig.
        VG

  2. pfurfl schreibt:

    Hi
    Super Testbericht zu diesem super Schuh! 😉
    Jedoch finde ich nicht dass der Stix zu wenig Stabilität und Unterstützung auf kleinen Tritten bietet. Im Vergleich zum Instinct VS bietet er z.B. durch die X-Tension Konstruktion im Mittelfußbereich sogar deutlich mehr Unterstützung und klettert sich meiner Meinung nach durch die sensiblere Spitze sogar besser als dieser, bei mehr Stabilität.
    Das einzige Manko ist meiner Meinung nach die zu spitz zulaufende und zu schmale Ferse, aber das ist natürlich ein rein Subjektives Empfinden 😀 Aber bis jetzt haben auch schon ziemlich kritische Hooks immer noch gehalten 😉
    Hands on Rock 😉

    • kletterschuhtest schreibt:

      Hi Pfurfl,
      Danke für deinen Beitrag! Immer wieder interessant für mich andere Meinungen zu hören/zu lesen. Ich habe leider den Stix V2 nicht mit dem Instinct VS verglichen, deshalb kann ich da nicht mitreden. Für mich von Beginn an der Vergleich STIX ALT vs. NEU ausschlaggebend. Ich kann mir gut vorstellen das Stix V2 sich stabiler als VS klettert. Kletterschuhe mit Bi-Tension sind zwar gnadenlos super auf der Spitze aber für mich persönlich nicht so optimal auf Innen- und Außenkante wie X- und V-Tension Modelle.
      VG

  3. Sven schreibt:

    Überlege gerade mir noch einen zweiten Boulder Slipper zu holen. Aktuell nutze ich den Instinct VS (bouldern) und Vapor V (Indoor Klettern) in Gr. 42 EU. Den Instinct VS könnte ich noch in 41,5 tragen, allerdings dann nicht sehr lange, da mein großer Onkel rechts sonst zu sehr schmerzt. In 41 komme ich nur mit dem linken Fuß rein.

    Wenn ich das nun alles richtig verstanden und übertragen habe, sollte ich mir den New Stix (XSGrip) in 41,5 bestellen. Hätte es gerne noch noch ein wenig knackiger für meinen 2. Schuh, den ich dann anziehe, wenn mir den VS nach 1-2 Std. zu weich geworden ist (quasi durchgewschwitzt). Denn dann habe ich wirklich Probleme mit sehr sehr kleinen Tritten.
    Er ist dann zwar sehr bequem und klebt am Fuß, aber leider gerade vorne an der Spitze kaum noch stabil.

    Würdest mir da die 41,5 nahe legen?
    – Ziel : Ersatzschuh bouldern für: winzige Tritte, Reibung, Überhang/Dang
    Wird dann ausgepackt, wenn der VS aufgeweicht ist, aber noch Projekte stehen =)

  4. Sven schreibt:

    Servus. Wie fällt der New Stix im Vergleich zum Instinct VS aus? Gleiche Größe nehmen oder lieber 0,5 kleiner?

    • kletterschuhtest schreibt:

      Grüss dich, da du die kletterschuhe knalleng brauchst ksnnst du den durchaus 0,5 kleiner kaufen. Ich hatte bei beiden 41.5. Stix V2 war zu lang… Bestell zur sicherheit beide grössen.
      Evtl würde für dich auch instinct s in frage kommen.

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