Kletterschuhe Red Chili AMP im Test

Vorgeschichte zum Testbericht der Kletterschuhe Red Chili AMP

Red Chili_AMP_as

Es wird Zeit für Red Chili Kletterschuhe

Red Chili war bis jetzt ein schwarzer Fleck auf meiner Landkarte der Kletterschuhwelt. Aufgrund der vermeintlich schmalen Leisten hab ich mich in der Vergangenheit nicht an die Kletterschuhe dieser Marke getraut. Die vielen Anfragen seitens der Community bzgl. potenzieller Tests und die guten Erfahrungen mit den aktuellen Red Chili Modellen in meinem Bekanntenkreis stimmten mich positiv und nachdenklich. Nach dem ich bei Tenaya schon von der Skepsis befreit wurde, dachte ich mir, dass Red Chili nun auch an der Reihe wäre. Nach dem die neusten Modelle Atomyc und AMP auf den Markt kamen beschloss ich, dass die Zeit für ein Test reif war, und griff ich zu. An dieser Stelle soll der Slipper Red Chili AMP näher beleuchtet und bewertet werden. Die Abkürzung AMP ist von engl. amplifier abgeleitet und bedeutet „Verstärker“. Nun ob der Verstärker seine Arbeit wie nötig verrichtet zeigt sich nach einer ausgiebigen Testphase.

Optik und Verarbeitung

Red Chili AMP ist farbenfroh und auffällig

Red Chili AMP ist farbenfroh und auffällig

Kletterschuhe von Red Chili waren optisch schon immer wirklich ansprechend. Egal, welche Kletterschuhgeneration man betrachtet, immer stechen die Modelle von Red Chili mit auffälligen, modisch-innovativen Designs hervor. Diese gute alte Tradition führt auch der AMP fort. Der Slipper ist hauptsächlich in Blau gehalten und bekommt die gewisse zusätzliche Würze durch orange Farbelemente. Diese sind sehr passend in das Blau integriert und damit kombiniert. Der schwarze Gummi und das Gummiband am Spann bilden das dritte Farbelement der Farbkombination und lassen die Zehenbox, das Gewölbe und den Spann schick, schlank und elegant wirken. Insgesamt entspricht die farbliche Gestaltung dem aktuellen Trend der bunten und schrillen Designs und Farbpaletten. Insofern geht Red Chili hier im Schritt mit der Zeit und ist absolut auf Ballhöhe mit anderen Produkten auf dem Markt.

Die Kanten sind sauber geschliffen. Restliche Verarbeitung ist 1A

Die Kanten sind sauber geschliffen. Restliche Verarbeitung ist 1A

Die Verarbeitung ist in aller Regel das, was die Spreu vom Weizen trennt und den Grundstein für die Performance und Haltbarkeit legt. Die Herstellung in Europa oder den USA bleibt für mich persönlich ein wichtiges Kriterium für oder gegen eine Investition in ein Paar neue Kletterschuhe. Red Chili setzt laut Etikett auf die Herstellung in Europa. Genzugenommen Rumänien, was dem Gedanken der Produktion vor der Haustür natürlich keinen Abbruch tut. Die Herstellung in Deutschland ist selbst für Lowa nicht mehr denkbar. Für mich persönlich ist das eine sehr positive Entwicklung, denn immer mehr Hersteller gehen diesen vernünftigen und nachhaltigen Weg und werben entsprechend mit „Made in Europe“. Selbst mit der Lupe findet man beim Red Chili AMP keine Verarbeitungsschwächen, die selbst bei namhaften Marken wie La Sportiva leider ab und zu auftauchen. Alles ist hochwertig und absolut Top verarbeitet und zu einem vollkommenen Produkt umgesetzt. Da bleibt nichts anderes übrig als bei der Bewertung beide Daumen hochzunehmen und Red Chili zu loben.

Konstruktion der AMP Kletterschuhe

Die Halbsohle wird insgesamt immer populärer

Die Halbsohle wird insgesamt immer populärer

Bei der Analyse der Konstruktion offenbaren sich in der Regel Innovationen, Kopien und eigene Entwicklungen. Denn neben dem Design wird hier recht schnell deutlich, ob die Hersteller Arbeit in Entwicklung von eigenen Ansätzen und Technologien stecken oder sich eher von der Konkurrenz inspirieren lassen. Beim AMP sieht man jedenfalls deutlich, dass das Team von Red Chili echt Arbeit in die Entwicklung dieser Kletterschuhe gesteckt hat. Das lässt sich an der bis jetzt bei Red Chili nicht so oft verwendeten geteilten Sohle, der im Vergleich zum Nacho neu gestalteten Ferse sowie dem komplett neuen Leisten festmachen.

Diese Anziehschlaufe ist optimal dimensioniert

Diese Anziehschlaufe ist optimal dimensioniert

Bei Obermaterial setzt Red Chili wie gewohnt auf synthetisches Microfasermaterial, während das Fußbett aus Leder gefertigt wird. Dieses ist farblich vom Schaft nicht zu unterscheiden, sehr aufwendig aus zwei Stücken hergestellt und perfekt vernäht. Die Anziehschlaufe an der Mittelzunge ist gut dimensioniert und stabil genug konzipiert, um auch den stärksten Fingern zu widerstehen. Das Gummiband, welche die slippertypische Befestigung am Fuß ermöglicht, bietet den optimalen Kompromiss zwischen Festigkeit, um die Haltbarkeit und Halt am Fuß zu gewährleisten, und notwendige Dehnbarkeit, um ein entspanntes Anziehen zu ermöglichen.

Die Ferse dieser Kletterschuhe ist klassisch gummiert

Die Ferse dieser Kletterschuhe ist klassisch gummiert

Die Sohle ist an sich eine Halbsohlenkonstruktion, bei der die eigentliche Sohle nur im Vorderfuß zu finden ist und bei der Ferse eine „Verlängerung“ dieser dem Hinterbau die nötige Stabilität und einen Rahmen bietet. Die Ferse ist im Unterschied zum Nacho nicht voll gummiert, sondern auf die klassische Art und Weise aufgebaut. Das Spanngummi zieht von der Achillessehnen Region nach vorne unter die Sohle, die aus 4,5 mm dickem XS Grip Gummi besteht. Die Ferse ist, mit der Sohle vorne zusätzlich noch über einen recht dünnen Streifen welches im Verlauf des Längsgewölbes angebracht ist und mit Sicherheit dafür sorgen soll die Kraftübertragung und Stabilität von hinten nach vorne zu übertragen. Die Zwischensohle soll nach Herstellerangaben weich sein. Ich würde die Sohle in ihrer Gesamtheit als mittelhart bezeichnen.

Das Toe-Hook Patch ist eigentlich die Verlängerung des Randgummis

Das Toe-Hook Patch ist eigentlich die Verlängerung des Randgummis

Die Sohlenhärte entspricht in etwa der eines La Sportiva Testarossas oder eines Scarpa Instinct S. Für mich sind solche Modelle wie La Sportiva Cobra und Python weiche Slipper. Verglichen mit diesen ist Red Chili AMP definitiv härter und steifer. Die einteilige Zehenkappe aus Gummi ist eigentliche eine Verlängerung des Randgummis. Diese Konstruktionsfinesse ist an sich nichts wirklich Neues, so wurden Modelle wie Nacho und Octan mit diesem Feature bereits erfolgreich ausgestattet. Die Dicke des Gummis an dieser Stelle kann mit solide beschreiben. Ich denke etwas weniger, hätte an dieser für den Komfort nicht unerheblichen Stelle auch gereicht. Insgesamt ist AMP ein sehr gut durchdachter und ordentlich abgestimmter Slipper.

Passform und Größenwahl beim Red Chili AMP

Die Form ist leicht asymmetrisch

Die Form ist leicht asymmetrisch

Wie ich anfangs schon erwähnt hatte, waren Red Chili Kletterschuhe für mich eher als solche mit schmalen Schnitten bekannt. Da ich einen breiten, germanischen Fuß mit einem hohen Rist habe, stellen mich schmalere, auf wenig Volumen ausgelegte Leisten vor Probleme. Ich komme zwar in solche Kletterschuhe rein und kann damit klettern, aber so richtig komfortabel werden solche Kletterschuhe nie. Red Chili hat auf der aktuellen Homepage eine sehr übersichtliche und die wesentlichen Passformfaktoren berücksichtigende Tabelle zur Verfügung gestellt. Aus dieser geht hervor, dass ich mit meiner Vorstellung: Red Chili ist gleich schmal und ägyptisch, schlicht und einfach falsch lag. Es gibt diverse Modelle im Performancesegment die für breite, quadratische Füße gemacht sind.

Das Anziehen ist ok, erfordert aber etwas Geduld

Das Anziehen ist ok, erfordert aber etwas Geduld

Das Einzige was meine Annahme bestätigt ist die Tatsache, dass solch ein, mir passender, Leisten im High-End Segment fehlt und nur der Matador Lace/VCR für mich mit Einschränkungen in Frage kommen würde. Nun, der AMP ist laut Hersteller ebenfalls für normal breite Füße und reguläre (ägyptische) Zehen geeignet. Diese Herstellerangabe kann ich ohne Weiteres bestätigen. Meine Zusätzliche Erfahrung ist, dass die Zehenbox durchaus Platz für einen etwas längeren zweiten Zeh bietet und stellt diesen dann adäquat zu restlichen Zehen auf. Die Breite im Vorderfuß ist mir persönlich etwas zu schmal, was die Angabe zu dieser Dimension ebenfalls stützt. Die meisten Hersteller machen jetzt detailliertere Angaben zu der Größenwahl, als es noch in der Vergangenheit der Fall war. Red Chili geht hier mit sehr gutem Beispiel voran und bietet auf eigener Homepage bei der Produktbeschreibung einfache Richtwerte für die Größenwahl. Ich habe mich beim AMP für die 41,5 EU oder 7,5 UK entscheiden, weil ich einen gemütlichen Slipper zum Trainieren und Klettern von längeren Routen haben wollte.

Am Fuß sitzt der AMP satt und eng in der 41,5 EU

Am Fuß sitzt der AMP satt und eng in der 41,5 EU

Diese Rechnung ist bei mir aufgegangen. Obwohl AMP „out of the box“ noch eher unbequem war und mir vor allem (an der üblichen Stelle) am kleinsten Zeh Druckstellen bereitete, wurden diese nach intensiven Einklettern im Laufe der ersten 2-3 Wochen deutlich besser. Der Einstieg beim AMP ist deutlich leichter und komfortabler als beim Atomyc. Das Gummiband am Spann fixiert den Schuh gut am Fuß und ist von der Druckverteilung sehr angenehm. Die Ferse sitzt gut im Kletterschuh und hat minimal Luft an den üblichen Stellen, was sicher mit der etwas bequemeren Größenwahl zusammenhängt. Ich schätze, dass bei 95% der Kletterschuhe diese Passformproblematik auftritt und ich bisher nur eine Handvoll Kletterschuhe anhatte die dort wirklich 100% gepasst haben. Insofern ist die Passform der Ferse nahezu optimal für einen klassischen Slipper.

Performance dieser Kletterschuhe

Die Spitze ohne Downturn ist kantenstabil

Die Spitze ohne Downturn ist kantenstabil

Red Chili siedelt den AMP im Performancebereich an. Nun lässt sich natürlich darüber diskutieren, wo Performance anfängt und aufhört. Ich definiere diesen Bereich für mich wie folgt: 6+ bis 8+. In diesen Graden sollten die Kletterschuhe dieses Segments zurechtkommen. In diesem Segment erwarte ich von einem Paar Kletterschuhe zusätzlich zwei Dinge: Downturn und Vorspannung. Auf den Herstellerfotos kann man beides in leichter (moderater) Ausprägung erkennen – das würde auch mit der Angabe auf der Homepage übereinstimmen. In der Realität ist Downturn nicht vorhanden und die ganz leichte Vorspannung ist nach kurzer Zeit weg gewesen. Welche Arbeit leistete der „Verstärker“ mit den beschriebenen Ausgangsbedingungen?

Auf Reibung und auch auf polierten Tritten in Kochel standen AMP gut

Auf Reibung und auch auf polierten Tritten in Kochel standen AMP gut

In der bequemen 41,5 EU hat mein großer Zeh gefühlt 1 mm Freiraum in der Spitze der Zehenbox. Das heißt – ich fülle mit meinem Zeh die Spitze (subjektiv empfunden) nicht aus. Das äußerte sich beim Treten mit einem ganz leicht unpräzisen Gefühl und führte zu Beginn dazu, dass ich an kleineren Tritten nach dem Antreten etwas nachjustieren musste. Mit der Zeit gewöhnt sich das Gehirn an die Kombination Kletterschuhe-Zeh und man muss deutlich weniger nachjuckeln. Am stärksten ist AMP auf der Innenkante, dort habe ich verglichen mit der Spitze die meiste Stabilität und Sicherheit beim Steigen empfunden. Sicherlich ist die Spitze bei einer kleineren Größe noch kräftiger und stabiler aber wenn ich diese mit der des  Vapor S vergleiche, dann bietet die Sohlenkonstruktion des AMP noch Raum für Optimierung.

Die Ferse von Innen. Man beachte die Randverstärkung auf der Innenseite

Die Ferse von Innen. Man beachte die Randverstärkung auf der Innenseite

Wie ich bereits schrieb, ist die Sohlenhärte alles nur nicht weich. Die Sensibilität ist dementsprechend eher geringer ausgeprägt. Auch das wird nach dem Einklettern und der zunehmend dünner werdenden Sohle immer besser. Dank dem XS Grip Gummi, klebt der AMP sowohl auf Reibung als auch auf problematischen Tritten sehr gut. Der fehlende Downturn macht sich im Überhang bei mir am stärksten bemerkbar. Hier fiel mir das Saugen an flacheren Trittstrukturen schwer, denn ohne Downturn mit einer nicht so weichen Sohle ist das Greifen und Ziehen mit den Zehen richtig problematisch. Insgesamt hat der AMP beim Treten solide performt und schlicht und einfach funktioniert. Sprich die AMP Kletterschuhe rutschten mir nie unerwartet von einem Tritt und standen alles was ich angetreten habe weg.

Die Ferse ist eine wahre Hookmaschine

Die Ferse ist eine wahre Hookmaschine

Das Hooken klappt insgesamt sehr gut. Die Gummierung der Zehenbox offenbart sich als ein wahres Toe-Hook Wunder und auch in Hand- und Faustrissen leistet diese beim Verklemmen der Füße exzellente Dienste. Ich bin jedoch überzeugt, dass etwas dünnere Gummierung an dieser Stelle sowohl den Komfort als auch die Performance durch eine Steigerung der Flexibilität und Sensibilität beim Toe-Hooken steigern würde. Zu Beginn war ich sehr skeptisch, was die Gummierung der Ferse betraf. Eine Ferse ohne Vollgummierung ist heute aus meiner Sicht nicht mehr en vogue. Doch die herkömmliche, klassische Gummierung hat ihre Vorteile bei der Anpassung an den Fuß und an die Hookfläche. Mit einer weicheren, verformbaren Ferse kann man oft einen sehr nützlichen Formschluss mit dem Fels herstellen, was oft über Sieg oder Niederlage entscheidet. Die Ferse von AMP ist für einen Slipper ohne Velcro wirklich Klasse, denn sie sitzt bombenfest am Fuß und hat mich beim Hooken (und ich hooke sehr gerne, oft und viel) nie im Stich gelassen. Mit dem bombenfest übertreibe ich keineswegs, AMP´s Ferse sitzt verglichen mit allen reinen Slippern, die ich bis jetzt hatte am besten. Selbst bei anspruchsvollen Hooks muss man sich keine Sekunde darauf konzentrieren, dass die Kletterschuhe von den Fersen rutschen. Eine wirklich bemerkenswerte Designleistung.

Haltbarkeit & Empfehlung Einsatzbereich

Wie man sehen kann sind alle Detail super verarbeitet

Wie man sehen kann sind alle Detail super verarbeitet

Die gute Verarbeitung und die qualitativ hochwertigen Materialien machen sich bei der Haltbarkeit immer positiv bemerkbar – so auch beim AMP. Einen richtigen Verschleiß kann ich nach über drei Monaten bisher nur an der Sohle erkennen. Schaft incl. der Zehenbox hat sich leicht an den Fuß angepasst, jedoch nicht gedehnt. Das Gummiband ist nach wie vor straff und ohne Tendenz zum Ausleiern. Alle Verklebungen und Nähte sind noch voll intakt. Selbst die für die konstruktionsbedingten Ablösungen bekannte Stelle an der Ferse ist noch ohne jegliches Schwächeln im nahezu umgetasteten Zustand.

AMp Kletterschuhe füllen sich am Plastik wohl

AMP Kletterschuhe bei der Arbeit

Hier hatte ich bei La Sportiva nach dem gleichen Hook-Pensum schon bei diversen Modellen abgelöste Gummiteile. Der Sohlenverschleiß hält sich eigentlich auch in Grenzen. Die meisten Hersteller verwenden 4 mm dicke Sohlen. Red Chili setzt da 0,5 mm drauf, was natürlich die Haltbarkeit zusätzlich steigert. Insgesamt kann ich keine negativen Tendenzen oder Anzeichen einer drohenden Schuhauflösung erahnen oder gar erkennen. Wenn Red Chili noch einen Wiederbesohlungsservice in der Produktionsstätte (ich glaube fest daran, dass niemand die Schuhe besser besohlen kann als der Hersteller) anbieten würde, wäre das ein weiterer zusätzlicher Pluspunkt im Bereich Nachhaltigkeit.

Der negative Downturn muss nicht sein

Der negative Downturn muss nicht sein

Die Herstellerangabe zum Einsatzbereich schließt alles ein: Bouldern, Klettern am Fels und in der Halle. Ich habe AMP in all diesen Bereichen getestet und kam überall ganz gut mit den Kletterschuhen zu Recht. Beim Seilklettern konnte ich bis 8 in senkrechten und leicht überhängenden Routen ohne große Anstrengung alles stehen. Wurden die Tritte kleiner und schwieriger und die Wände überhängender, stoß ich mit dem AMP schon mal an die Grenze und griff zum Atomyc. Beim Bouldern in der Halle sah die Situation ähnlich aus.

Hier kann man die Breite etwas abschätzen

Hier kann man die Breite etwas abschätzen

Für mich bleibt AMP eine optimale Ergänzung zum Atomyc, den ich tatsächlich erst rausgeholt habe, als es so knifflig wurde, dass ich mit dem AMP nicht mehr weiter kam. Es ist ein sehr guter Slipper für das Training, moderate Sportkletterrouten, aber auch traditionelle Routen mit Rissen. Für Mehrseillängen und Alpines kann ich den AMP erst nach einer ausgiebigen Einketterzeit oder einer optimalen Passform empfehlen. Er punktet in großen Wänden definitiv mit einer soliden Unterstützung der Zehen und einem schnellen und unkomplizierten An- und Ausziehen. Insgesamt ein Paar Kletterschuhe, die man sehr vielfältig einsetzen kann und dabei nicht enttäuscht wird.

Fazit – Kletterschuhe Red Chili AMP

AMP fühlen sich am Fels genauso wohl wie am Plastik

AMP fühlen sich am Fels genauso wohl wie am Plastik

Red Chili AMP war mein erster Red Chili aus der Performance Reihe. Nach anfänglicher Skepsis bin ich absolut überzeugt von der Qualität der Verarbeitung, dem Design und der hohen Funktionalität beim Treten und insbesondere beim Hooken. Für einen Onlinepreis von um die 90 € bekommt man derzeit insgesamt gesehen keine vergleichbare Qualität auf dem Markt der Kletterschuhe. Nach dem ich Lowa und Edelrid Kletterschuhe getestet hatte, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass Red Chili AMP zu den besten in Deutschland gehören. AMP machen das, was sie sollen, verstärken unsere Zehen und bringen stabiles, klebriges Gummi an den Tritt.

Ein toller Kletterschuh für hohe Ansprüche und kleines Budget

Ein toller Kletterschuh für hohe Ansprüche und kleines Budget

Natürlich sehe ich auch Verbesserungspotenzial in diesem Modell schlummern. Mit einer etwas feiner abgestimmten Zwischensohle, evtl. mit unterschiedlichen Härtegraden und Sensibilitätsbereichen und einem dauerhaften, auch wenn nur leichten, Downturn wäre das Trittverhalten noch besser. Etwas dünneres Randgummi und Zehengummierung könnten Komfort steigern und die Toe-Hook Performance weiter steigern. Alles in einem ist Red Chili AMP eine gelungene Entwicklung, die als solche behalten und weiter verfeinert werden sollte. Zum Schluss möchte ich eine Kaufempfehlung für alle aussprechen, die auf der Suche nach einem soliden Alleskönner, mit einer TOP Haltbarkeit sind.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s