Five Ten Hiangle Kletterschuhe – Test

Kletterschuhe  Five Ten Hiangle – kurzes Review

Vorgeschichte

Türkis und düsteres Grau

Türkis und düsteres Grau

Five Ten Kletterschuhe und meine Füße ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Entweder passen die nicht oder bringen nicht die gewünschten Eigenschaften. Einer der besten Kletterschuhe ever – der Anasazi Lace Up ist ein Modell bei dem ich mir persönlich schon seit IMMER ein Upgrade auf ein Downturn wünsche. Was macht 5.10 stattdessen? Sie bringen Arrowhead, Quantum, Team VXI usw. raus, die zwar einen Downturn aufweisen, aber allesamt für mich persönlich zu weich sind. Dann kommen die Stonelands die zwar von der Form her passen könnten, aus Leder und sogar steif genug sind, aber natürlich keinen Downturn besitzen. Nun scheinen die Kalifornier meine Gebete erhört zu haben und bringen endlich ein Paar Kletterschuhe für „normale“ Kletterer und Boulderer zu einem vernünftigen Preis. So weit so gut… Lohnt sich aber der Kauf und wie groß soll man Five Ten Hangle bestellen? Diese Fragen werden im Folgenden beantwortet.

Optik und Verarbeitung

Die Form und Aufbau entsprechen im Großen und Ganzen dem Team

Die Form und Aufbau entsprechen im Großen und Ganzen dem Team

Ich weiß noch als Five Ten Team rauskam und die Szene die blaue Farbe dieses Modells mit einem Naserümpfen „belohnte“. Später wurde die Farbe von blau auf schwarz geändert. Beim Hangle ist es nun türkis geworden – die Farbe, welche bis jetzt den Damenmodellen vorbehalten war. Dafür ist die Damenversion des Hiangle mit ihren rosa Farbe sicher nicht zu verwechseln. Mir persönlich ist türkis wie blau gänzlich egal, Hauptsache die Kletterschuhe können was und passen mir. Damit Mann sich anschliessend nicht für seine türkise Zehen schämen muss, hat 5.10 im Bereich der Zehenbox das neutrale Grau gewählt. Insgesamt erinnert das Design sehr stark an die nun 3 Kletterschuhe stark Five Ten Team Familie – was nicht schlimm ist, da ich die Optik recht schick finde.

Das Randgummi ist höher gezogen als es beim Team der Fall ist

Das Randgummi ist höher gezogen als es beim Team der Fall ist

Wie auch beim Team, findet man beim Hiangle ein Etikett mit der Aufschrift „Made in USA“. Normalerweise lobe ich die Verarbeitung von Five Ten in den Himmel: robust, urig und ohne jegliche Fehler. Beim Hiangle bin ich ehrlich gesagt weniger überzeugt. Der Grund sind die auffällig viele, große Klebereste an den Übergängen vom Schaft zum Gummi. Es sieht nicht nach einer gewohnten Qualität aus. Der Gesamteindruck ist einfach nicht der gleiche, obwohl man fairerweise sagen muss, dass die Nähte und der Sohlenschliff wie immer top sind. Irgendwas scheint sich im Produktionsprozess geändert zu haben. Ich persönlich hoffe, dass es nicht zum zukünftigen Standart in USA wird.

Konstruktion

Diese Sohle ist zurecht der Klassiker

Diese Sohle ist zurecht der Klassiker

Man nehme ein Five Ten Team verpasse ihm eine härtere Zwischensohle, klebe C4 Stealth Rubber drüber, gestalte den Randgummi etwas gröber und fertig ist der Five Ten Hiangle. Dazu noch ein Schaft aus Leder, ein tiefer endendes Gummiband, welches eine weitere Einstiegsöffnung suggeriert und eine Umlenköse für das Velcro aus purem Plastik – im übrigen die erste Velcrokonstruktion ohne Metall, die ich kenne – et Voilá . Ein nahezu perfektes Paar Kletterschuhe. Genau das ist der richtige Weg die eigenen Modell dem Markt angepasst weiter zu verbessern. Man muss die guten Sachen behalten und die kritischen wiederum optimieren, das hat Five Ten bis auf die Ferse mit Bravour gemeistert! Die Ferse ist beim Original Team wie uns allen bekannt gänzlich mit Gummi bedeckt, während Hiangle wieder das Leder an der Außenseite der Ferse frei lässt. Für mich persönlich nicht nachvollziehbar!

Kletterschuhe mit richtigen Downturn - I like

Kletterschuhe mit richtigen Downturn – I like

Zur Steifigkeit der Sohle: sie ist wirklich steif. In meinen Augen ist Hiangle der steifste Kletterschuhe mit „richtigem“ Downturn bei Five Ten. Ich würde sogar soweit gehen und behaupte er kommt von der Steifigkeit sogar an Anasazi VCS. Für mich persönlich eine hervorragende Eigenschaft und in Kombination mit C4 Gummi eine Unschlagbare Waffe im Kampf gegen kleine Tritte. Noch eine Sache zum oben erwähnten Randgummi: der gesamte Kletterschuh wirkt etwas klobiger. Ich weiß nicht woran das liegt, denn der Leisten ist definitiv der selbe. Meine Vermutung ist, dass es am besagten Randgummi liegt. Es ist höre gezogen und hat auch keine perforierten Löcher zu Anpassungszwecken. Insgesamt ist Hiangle deutlich schwerer als Team in einer vergleichbarer Größe.

Passform und Größe der Hiangle Kletterschuhe

Bequemer als Team aber sehr ähnlich geformt

Bequemer als Team aber sehr ähnlich geformt

Im Prinzip erwartete ich beim Hiangle die gleiche Passform wie beim Team. Auf den Fotos wirkte er etwas breiter aber in der Realität war er es nicht. Ich bilde mir ein, dass mein kleiner Zeh beim Hiangle etwas weniger eingeengt ist, es kann sich aber genau so um eine Einbildung handeln, denn zwicken tun beide Modelle an dieser Steller gleich. Der Einstieg bliebt bei beiden Modellen suboptimal. Da Hiangle vom Obermaterial her dicker und steifer wirkt, ist das einknicken der Ferse, um sie anschliessend über den Fuß ziehen zu können etwas schwerer. Hat man aber die zu dünnen Anziehschlaufen erstmal um die Finger und zieht nach Ober, so folgt die Hiangle Ferse und gleitet einfacher als man am Anfang denkt über das Fersenbein.

Für schmale Ägyptische Füße sind diese Kletterschuhe optimal

Für schmale Ägyptische Füße sind diese Kletterschuhe optimal

An der Innenseite ist Hiangle ähnlich hoch geschnitten wie Team, was mit Sicherheit jedem schmecken wird. Das Gummiband am Fußrücken ist kürzer und das velcro schließt bündig mit diesem ab. Das Velcroband ist steifer, dicker und massiver als beim Team. Anfangs befürchtete ich, dass die Kante von diesem Gebilde auf den Fuß drücken könnte, aber dem ist nicht so. Wahrscheinlich wollen die Designer mit der Bandverkürzung den Einstieg erleichtern – aus meiner Sicht hat es jedoch nichts gebracht. Das Velcroband gleitet in der Plastik-Umlenkung weniger gut bis gar nicht. Die Funktionalität des Verschlusses ist dennoch gegeben, bei flachem Fußrücken muss man aber glaub ich ziemlich zerren…

Das Velcro gleitet in dieser Plastiköse nicht wirklich

Das Velcro gleitet in dieser Plastiköse nicht wirklich

Die Hiangle Kletterschuhe habe ich in der 8,5 UK bestellt, einer Größe in der ich auch man den Blackwing geklettert bin. In dieser Größe, ist mein großer Zeh nicht aufgestellt und lässt sich noch im Schuh ganz leicht beugen. Dennoch bin ich noch etwas skeptisch, ob 8 UK die richtige Wahl für meinen Fuß wäre. Dieses Modell ist aus Leder. Jeder weiß was es bedeutet. Doch im Vergleich zu einem Moccasym hat sich die Passform und Größe nach 3 Sessions nicht wirklich verändert. Die Tendenz ist jedoch erkennbar: auf Dauer brauche ich wohl doch eine 8 UK! Hiangle passt genau so wie Team den Ägyptern, Griechen und auch Römern, wenn die Fußform nicht ganz so breit ist. Natürlich passt sich das Leder dauerhaft besser an den Fuß an und gewährleistet mehr Komfort. Das ist auch der Grund warum, ich insgesamt mir der Passform zufriedener bin, als beim Team.

Performance & Haltbarkeit Five Ten Hiangle

Das Treten ist überwiegend super!

Das Treten ist überwiegend super!

Als ein vergleichsweise schwerer Kletterer (80kg+) freu ich mich meistens über mehr Support bei Kletterschuhen sehr. Die steife Sohle de Hiangle kommt mir sehr gelegen und überzeugte mich bereits nach dem ersten Antreten an der heimischen Boulderwand. Hiangle ist präzise wie Team, nur lässt sich mit ihm im flacherem Gelände deutlich mehr Gewicht auf die Füße bringen. Soviel mehr, das ein altbewährter Spax in Form einer kleinen Leisten der Last nicht gewachsen war und an der Schraube gebrochen ist… Sehr interessant, denn diesen habe ich schon ganz oft mit ganz unterschiedlichen Kletterschuhen belastet – ohne Spuren der Zerstörung! Im Überhang überzeugt der Hiangle genau so wie im flacheren Gelände.

Sieht zwar ungehobelt aus, ermöglicht aber passables Hooken

Sieht zwar ungehobelt aus, ermöglicht aber passables Hooken

Ohne jegliche Probleme konnte ich Tritte angeln und an diesen „saugen“. Insgesamt zeigt Hiangle eine sehr überzeugende Performance beim Steigen auf kleinen Tritten. Das Hooken hat mich dagegen weniger überzeugt. Von der Team Ferse war ich noch nie so begeistert wie von La Sportiva und Scarpa Lösungen. Selbst die gute alte Magic Heel eines Verde hookt meiner Meinung nach besser als es beim Team und seinen Derivaten der Fall ist. Aber wahrscheinlich bin einfach zu blöd dazu, denn solche Größen des Klettersports wie Dave Graham und Jimmy Webb ringen mit diesem Modell (Team black) bewaffnet 8c(+) Boulder nieder. Wie dem auch sei, bietet die Lederlücke im Fersengummi wenig konstruktive Unterstützung bei meinen Hookaktionen. Die Toe-Hooks gelingen deutlich besser als das Hackeln mit der Ferse, aber nicht so einfach und natürlich wie es beim Team, Speedster, Python und Solution der Fall ist.

Optimal fine ich die Ferse nicht!

Optimal fine ich die Ferse nicht!

Ich denke es liegt an der steiferen Sohle, die das Anheben der Zehen erleichtert. Insgesamt ist das Hooken zufriedenstellend, aber weiß Gott keine Verbesserung im Vergleich zu existierenden Modellen. Was die Haltbarkeit angeht, mache ich mir keine Gedanken, denn: C4 ist eine Gummimischung welche zu den haltbarsten auf dem Markt gehört. Der restliche Kletterschuh ist aus abriebfestem Leder und nicht zu dünnem Randgummi. Da geht so schnell nichts kaputt. Sollte es sich mit der Zeit anders entwickeln als diese mutige Prognose, werde ich es in Form eines Updates posten.

Fazit – Five Ten Hiangle

Ein wirklich empfehlenswertes Modell für Boulderer und Kletterer

Ein wirklich empfehlenswertes Modell für Boulderer und Kletterer

Five Ten Hiangle ist kein billiger Abklatsch der Team Kletterschuhe. Für mich ist das die langersehnte Lösung meiner persönlichen 5.10. Probleme. Hiangle ist definitiv nicht besser als Team oder sonstige Klettersche mit dieser Ausrichtung. Für mich jedoch ist er aufgrund des Leders, der steifen Sohle und des Downturns der sinnvollste Five Ten Kletterschuh bis jetzt! Dies ist mein Modell für alle Fälle: Bouldern, Sportklettern am Fels und in der Halle. Wenn man den Preis anschaut, erleichtert es definitiv die Entscheidung, denn für 114 € (UVP) bekommt man heute keine Kletterschuhe mit dieser Ausrichtung und solch einem Performance Wert. Five Ten Hiangle ist definitiv ein Versuch Wert, egal ob man weiche oder steife Kletterschuhe mag. Das hat Five Ten insgesamt richtig gut gemacht!

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Weitere Informationen:

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18 Antworten zu Five Ten Hiangle Kletterschuhe – Test

  1. Fran Lupo schreibt:

    Hey,
    ich muss sagen, ich hab mir den Schuh geholt nachdem ich den bericht hier gelesen habe und dachte er müsste ganz gut zu mir passen bei meinen 80kg… Und ich finde den Schuh wirklich toll, ich habe was die größe angeht allerdings eine etwas andere Meinung, aber das hängt bestimmt auch mit meiner recht schmalen Fußform zusammen. Habe ihn in 7,5 UK/ 41 1/2 EU (Mein Fuß: 26,5cm) und am anfang war er wirklich recht eng, aber er passt sich super geil an und wird auch etwas weiter nach 4 sessions in der Halle und ein bisschen in der Wohnung tragen hat er jetzt eine für mich perfekte Größe zum Sportklettern, eng mit aufgestellten Zehen aber nicht schmerzhaft. Ist mein erste Schuh mit Sealth Rubber und vom Grip ist es vom Gefühl her mindestens so gut wie die Vibram Sohlen.
    Vielen dank für die Tollen berichte, ich finde sie echt sehr hilfreich und hoffe du testest fleißig weiter 😉

  2. karl-ton schreibt:

    Hallo,
    Ich habe den Hiangle in 10,5 UK im Internet bestellt und er sitzt rechts eng und links so eng, dass ich bei Kunstlederschuhen sagen würde, dass er eine halbe Nummer größer sein müsste. Da ich bisher nicht wirklich Erfahrung mit Lederschuhen habe, bin ich mir allerdings nicht sicher ob sich der Schuh nicht noch um die halbe Nummer weitet (und ich dann vielleicht auch die Lift aus der Ferse bekomme). Was sagen denn die Deine Erfahrungswerte da? Wasser rein und mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Sofa sitzen oder zurückschicken?

  3. Stef schreibt:

    Hallo,
    Ich habe den Hiangle jetzt seit knapp einem Monat und benutze ihm beim Sportklettern, am Fels(Dolomiten, Granit usw, was man alles antrifft in Südtirol) wie auch in der Halle… Von der Passform her würde ich mal schätzen, dehnt sich der Schuh in etwa um eine halbe Nummer… Habe ihn anfangs nur so knapp über die Füße bekommen, nach 3 „Wassersitzungen“ auf der Couch und 2x Eintragen beim Klettern ist der Schuh nun der Beste den ich je hatte… Aktuell verwende ich noch den Katana von LaSportiva und den Typhon con Edelrid… Was ich so jetzt auf die Schnelle zwecks Performance sagen kann, der Hiangle schlägt die beiden anderen in fast allen Belangen… Lediglich beim Plattenklettern, sprich Reibungsklettern, ist der Edelrid meiner Meinung nach einen Tick stärker, liegt aber auch an der Symetrie… Wie bereits erwähnt super Downturn, klasse Vorspannung…
    Das einzige Manko für mich sind die etwas klein geratenen Laschen zum Einstieg, weiß nicht ob die Amis so dünne Finger haben, aber gemessen an den Europäern, sind diese witzig und nicht besonders hilfsreich beim schnellen Ein- und Ausstieg…
    Kann den Hiangle aber nur empfehlen…

    • kletterschuhtest schreibt:

      Hört sich gut an. Irgendwelche Haltbarkeitsprobleme?

      • stefan seeber schreibt:

        Im Dauertest bis zum jetzigen Zeitpunkt kann ich mich über keine Haltbarkeitsprobleme beschweren, habe auch noch von keinen noch gehört, dass es solche geben sollte…

      • Michael schreibt:

        Zum Thema Verarbeitung kann ich evtl noch was sagen. An sich halten sie wirklich gut und trotz vielem Kleber bin ich recht zufrieden damit. Nur der Toehook Gummi, direkt über dem großen Zeh löst sich. Kann man wieder ankleben, aber ärgerlich ist es trotzdem.

  4. J.Boos schreibt:

    Ahoi!
    Hab den Hiangle nach dem Team gekauft.. Ist mit Sicherheit der beste Schuh von FiveTen auf dem Markt zurzeit. Allerdings kaufe ich ihn mir beim nächsten mal eine halbe Nummer kleiner als den Team. Dachte vom Leisten her der gleiche also auch gleiche Größe… aber ist eben Leder.
    Top Schuh.
    Kaufempfehlung pur.

  5. Johannes schreibt:

    Eigentlich bin ich mit dem Schuh recht zufrieden. Die Passform bei Five Ten hat schon immer gut gepasst (Team, Jet 7). Auch macht der Schuh einen sehr robusten Eindruck und auch die C4 Sohle ist in der Haltbarkeit sehr gut. Wobei es besser ausgedrückt wäre wenn man sagt, dass sie eine super Haltbarkeit bei entsprechendem Grip hat.

    Aber jetzt kommt das große ABER. Die Anziehschlaufen sind ein echter Witz. Nach gerade drei Boulder Session fangen sie schon an sich aufzulösen. Man muss sagen, dass das Material sehr sehr dünn ist. Kein Vergleich mit denen an meinen Anasazi. Sie sind seitlich sogar schon leicht eingerissen, auch löst sich das Material an der Kante der Schlaufe ab.

    Die Schuhe habe ich jetzt nicht extrem eng. Deshalb werden die Schlaufen eigentlich nicht extrem stark beansprucht.

    Könnt ihr das bei euch auch beobachten?

  6. bene schreibt:

    Hey;
    kannst du was zum Vergleich zwischen den pinken womans hinagle und dem blauen Schuh sagen?

    • kletterschuhtest schreibt:

      Hatte den pinken (woman) noch nie angehabt
      Aber
      Meistens sind frauen Modelle schmaler und haben weniger volumen!
      Oft sind diese auch noch ein stück weicher…
      VG

    • Michael schreibt:

      Etwas spät, aber besser als nie.

      Ich habe den pinken im Einsatz und hatte auch schon der blauen am Fuß. Von der Passform geben die sich beide nichts und die Größen sind identisch in meinem Fall 41=41. Auch hatte ich nicht das Gefühl das einer weicher ist als der andere. Habe mal irgendwo gelesen das die Sole beim WMN etwas dünner sein soll, aber fühlen konnte ich das nicht. Hoffe ich konnte helfen.

      P.S.: Für mich bisher mein bester Schuh. Nicht soviel Unterstützung auf der Spitze wie vergleichbare Schuhe aber ausreichend, dafür gefühlsecht und super Gripp.

  7. Kai schreibt:

    Moin!

    Habe mir nicht zuletzt wegen deines ausführlichen Testberichtes den Haingle gekauft und bin bisher nach 5-7 Bouldersessions indoor super zufrieden damit! Meine Erfahrungen dekcen sich größtenteil mit deinen Eindrücken.

    Zwei Kritikpunkte meinerseits am Schuh:

    1) Das türkise Leder färbt sobald man schwitzt mega ab und die Farbe geht kaum vom Fuß ab. Vermutlich bekomme ich nun auch Fersenhautkrebs oder so. Das war beim blauen Blackwing, den ich vorher hatte, nicht der Fall. „Quality made in USA“? Nun ja.

    2) Die Anziehschlaufen sehen in der Tat fragil aus. Auch ist mir schleierhaft, warum diese innenliegen eingenäht wurden und nicht wie beim Blackwing zwischen den einzelnen Layern… vermutlich einfacher und somit billiger… mal schauen, wie lange es hält.

    Super Seite, weitermachen so!! 🙂

    Kai

  8. Michael schreibt:

    Es giebt eine Neuauflage des Hiangle, weiweils für Frauen und Männer. Bis auf die Farbe sieht es alles nach dem alten aus, außer die Anziehschlaufen machen nun mehr her.

    http://www.fiveten.com/us/climbing/hiangle-synthetic-semi-solar-green

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